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Obwohl ich ein absoluter Planer-Typ bin, bemühe ich mich immer, nicht zu sehr in der Zukunft zu leben und das Hier und Jetzt voll auszuschöpfen. Dafür, dass mir das in letzter Zeit noch schwerer fiel als sonst, gibt es nicht nur einen Grund. So viele aufregende Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, so vieles will bedacht und ja, geplant werden.

Zum einen wäre da der Fakt, dass im Januar mein zweites Buch erscheint. Zum anderen habe ich nun endlich die Zusage für ein Auslandssemester in Borås, Schweden, das ebenfalls im Januar beginnt. Nach meiner Rückkehr absolviere ich dann ein Praktikum beim wunderbaren Label mydearlove. Und als wäre das alles noch nicht genug der Aufregung, fragte mich Maik kurz nach unserem 9. Jahrestag, ob ich seine Frau werden will. Natürlich will ich! Und so steht im September des wohl aufregendsten Jahres aller Zeiten obendrein unsere Hochzeit an. Ich freue mich so sehr!

Was das alles für den Blog bedeutet? Schwer vorauszusagen! Natürlich hoffe ich, dass ich auch in Schweden Zeit für kreative Projekte finden werde. Während des Praktikums dürfte das kein Problem sein, aber die Zeit in Borås könnte ein wenig mau werden, was die Umsetzung eigener Näh- und Bastelvorhaben angeht.

Wenn ich dann mal Zeit finde, werde ich sicher vor allem Projekte für die Hochzeit umsetzen. Ihr könnt euch also darauf einstellen, dass unsere Hochzeit hier zum Thema werden wird – weil es mir viel Freude bereitet, alles vorzubereiten und weil es zum Teil sicher das einzige sein wird, wofür ich mir neben Uniprojekten und Outfitfotos Zeit nehmen kann. Und bevor der ersten (Hobby-)Schneiderin schon bei dem Gedanken die Farbe aus dem Gesicht weicht (es soll Unglück bringen), sage ich es lieber gleich: Ja, ich werde mein Kleid selbernähen! Auch darüber wird es also einiges zu berichten geben.

Kurz gesagt: ich freue mich sehr auf die spannende Zeit und wäre überglücklich, sie mit euch teilen zu dürfen!

Alles Liebe,

Diese Woche werde ich ein paar wirklich aufregende Neuigkeiten mit euch teilen, aber vor dem Blick in die Zukunft möchte ich gemeinsam mit euch ein wenig zurückschauen und die letzten Oktober- und ersten Novemberwochen Revue passieren lassen.


1. Herr Brokkoli fragt sich, ob nun jede Nacht so enden wird…
2. Der Vorteil von Tagen, die man krank im Bett verbringen muss: man kann wunderbare Bücher wie “Das Schicksal ist ein mieser Verräter” an einem Tag auslesen.
3. Mit Tina auf dem Weg zu den Designers’ Open.
4. #iseefaces!


1. Designers’ Open Tag 2 mit neuem alten Cordrock in rostorange von Oxfam.
2. Diese tollen Perlen fand ich bei einem Besuch in Eisenach.
3. Auf nach Erfurt – mit Stulpen und einer Mütze von Lu!
4. Beim tollen Alfatex-Stoffladen in Erfurt entdeckte ich die weltschönste Spitze für ein ganz besonderes Kleid… Leider gab es nur noch wenige Meter und die Spitze wurde nicht nachgeliefert. Wie traurig!


1. Nach einem weiteren Ferientag war die Kette fertig! Ich mag sie sehr, sehr gerne.
2. Auch mein selbstgemachtes VW-Bus-T-Shirt gehört schon jetzt zu meinen Alltime-Favourites im Kleiderschrank. Es lässt sich zu so vielem kombinieren, ohne je langweilig auszusehen – perfekt!
3. Neue IKEA-Tasse + leckerer Cappuccino = perfekte Pause an einem stressigen Tag.
4. Ideen für mein Semestermodell.


1. Als ich dieses Rezept entdeckte, wusste ich, dass ich es probieren musste – auch wenn ich vorher nicht unbedingt ein riesiger Rosenkohlfan war. Nachdem ich ihn allerdings in Form von Chips und im Ofen gebacken probiert hatte, wusste ich: ich habe ein neues Winterlieblingsgemüse!
2. Hallo!
3. Es geht einfach nichts über eine kleine Pause im Lieblingscafé mit französischem Flair, Latte Macchiato und der neuesten Ausgabe von “Couch”.
4. Lieblingsfuchspulli + Lieblingsblutsgeschwisterrock = Lieblingsherbstoutfit!


1. Beim Herumspielen mit verschiedenen Faltenvarianten für den Rockteil meines Semestermodells.
2. Vielen Dank an George König für den großartigen Beutel. Immer wenn ich ihn ansehe, bekomme ich sofort gute Laune!
3. & 4. Ja, ich habe eine Leidenschaft für schöne Logos und Schriftzüge!

Ich wünsche euch einen tollen Dienstag! Ich für meinen Teil werde mich jetzt in die Uni begeben, denn ich habe nachher Konsultation… Mein Modell nimmt Form an und ich bin schon sehr gespannt, wie es am Ende aussehen wird!

Alles Liebe,

Einen ganz besonderen Tag möchte ich heute zum Anlass nehmen, um mich bei meinem Freund bedanken, der einen wesentlichen Anteil daran trägt, dass dieser Blog heute ist, was er ist – und dass ich bin, wer ich bin. Danke Maik, dass du mich immer unterstützt, meine farbenfrohen Outfits stets toll findest und nie müde wirst, dich mit mir über Mode zu unterhalten, mit mir Ideen durchzusprechen und meine Outfitfotos zu machen. Kurz gesagt:

Ein Geburtstag oder der Beginn einer neuen Jahreszeit ist der perfekte Anlass, um gemeinsam mit Freunden eine Bastelparty zu feiern. Ich zum Beispiel nahm meinen 23. Geburtstag letzte Woche als Gelegenheit, um meine liebsten Leipziger Freundinnen und Lu aus Potsdam einzuladen, mit mir gemeinsam ein paar schöne Stunden zu verbringen, leckere Sachen zu essen und natürlich: an ein paar kleinen Projekten zu arbeiten! Für alle, die Lust haben, etwas ähnliches zu organisieren, habe ich ein paar Tipps zusammengestellt.

1. Passende Projekte finden

Die erste – und wahrscheinlich schwierigste – Aufgabe ist es, sich für eine handvoll Projekte zu entscheiden, die zur Bastelerfahrung der Gäste und zum Zeitrahmen passen. Wer zum Beispiel noch nie etwas genäht hat, wird sich nicht gleich an ein kompliziertes Nähvorhaben wagen.

Besonders toll sind Projekte, die man auf verschiedene Arten umsetzen und passend zum eigenen Stil abwandeln kann. So können die Gäste eigene Ideen einbringen und nehmen am Ende etwas mit nach Hause, das wirklich ihrem Geschmack entspricht. Ich entschied mich zum Beispiel für verzierte Haarreifen, Kränze für die Wohnung, Wimpelketten aus Papier oder Stoff, Freundschaftsarmbänder und Handytaschen – wobei ich ehrlich zugeben muss, dass das letzte Projekt ziemlich ambitioniert war und die Gäste, die sich dafür entschieden, auch die ganze Zeit mit der Handytasche beschäftigt waren.

Zu jeder dieser Ideen druckte ich einige Seiten mit Inspirationsfotos, die ich auf Blogs und bei Pinterest fand, und gegebenenfalls eine Anleitung aus. Ich persönlich finde es wichtig, sich als Gastgeber vor der Party mit den meisten der Techniken vertraut zu machen, die man für die Projekte braucht, damit man seinen Gästen dann mit Rat und Tat zur Seite stehen kann.

2. Material besorgen

Toll ist es, wenn man eine Mischung aus Basics (in meinem Fall z.B. einfache Haarreifen mit Stoffüberzug aus der Drogerie und Styroporkränze) und verrückten, inspirierenden Materialien auf Lager hat. So fand ich zum Beispiel einige schöne Kunstblumen in Herbstfarben und witzige Fliegenklatschen in Federform, die sich perfekt für Haarreifen eigneten. Unerwarteterweise sind 1-Euro-Shops die perfekte Quelle für solche ungewöhnlichen, günstigen Materialien!

Zusätzlich zu den Zutaten, die man für die einzelnen Projekte braucht, würde ich empfehlen, seinen Gästen ein paar Dinge zur Verfügung zu stellen, die sowieso fast jeder Kreative auf Lager hat: eine Heißklebepistole mit ausreichend Nachfüllpatronen, Wolle, Stoffreste, Nähgarn in verschiedenen Farben, Bänder und Borten, Spitze sowie Steck- und Nähnadeln. Auch Stickgarn eignet sich für viele Projekte wunderbar (zum Beispiel Freundschaftsarmbänder oder zum Umwickeln von Kränzen etc.) und kostet nicht viel Geld.

3. Atmosphäre schaffen

Dass die Gäste sich wirklich willkommen fühlen, beginnt schon bei der Einladung. Ich entschied mich in diesem Jahr für schriftliche Einladungen, aber auch nett und persönlich formulierte Einladungen, die man übers Internet versendet, funktionieren natürlich.

Ich stellte außerdem eine Playlist für die musikalische Unterhaltung während der Party und mit Lus und Maiks Hilfe ein kleines “Menü” für meine Gäste zusammen, das aus Blaubeer- und Karottenkuchen am Nachmittag und Kürbissuppe sowie Kartoffelsalat mit Pesto am Abend bestand. Dafür wählte ich Gerichte, die man problemlos vorbereiten, lagern und dann schnell anrichten konnte. So blieb während der Party mehr Zeit fürs Basteln und für Gespräche mit den Gästen.

Bei einer Craft Party ist es wichtig, dass alle Gäste genügend Platz und Licht zum Arbeiten haben – auf Stimmungslicht wie Kerzen habe ich aufgrund der Sicherheit komplett verzichtet. Ideal ist ein großer Arbeitstisch und eine Ablagefläche für Material. Ich machte den Fehler, alle Materialien auf dem Arbeitstisch zu stapeln, so dass am Ende wenig Platz zum Arbeiten blieb und alles relativ unübersichtlich wurde. Besser ist es, die Zutaten, am besten in verschiedene Kisten und Boxen einsortiert, separat zu präsentieren.

Vor der Ankunft der Gäste solltest du außerdem kontrollieren, ob Nähmaschine und Bügeleisen – falls diese eingesetzt werden sollen – funktionsbereit sind und ein paar Beutel zum Mitnehmen der handgemachten Schätze bereitlegen. Dass man bei einem Feier nicht nur selbst etwas verschenkt, sondern auch etwas geschenkt bekommt, hat etwas von einem Kindergeburtstag und ist gerade deswegen so schön.

4. Nicht zu viel wollen

Am wichtigsten ist es, dass deine Gäste und du Spaß habt. Setze dir selbst und den anderen nicht zu hohe Ziele, sonst wirst du bloß enttäuscht. Wenn jemand nicht fertig wird, gibst du ihm die fehlenden Zutaten einfach mit nach Hause und erklärst die weiteren Schritte, so dass er das Projekt im Alleingang beenden kann. Der Erfolg deiner Party hängt nicht von der Menge oder Qualität der fertiggestellten Stücke ab, sondern davon, wie viel Handarbeit du in den Alltag deiner Gäste bringen und ob du sie fürs Selbermachen begeistern konntest.

Um ehrlich zu sein war das einzige, was in bei der Craft Party selbst fertigstellte, ein Haarreifen, den ich mithilfe der Heißklebepistole mit Kunstblumen beklebte. Rechne also nicht damit, dass du selbst viel Zeit mit Basteln verbringen wirst – nimm’ dir lieber Zeit für deine Gäste, vor allem, wenn sie noch nicht so viel Erfahrung mit kreativen Projekten haben.

Ich hoffe, meine Tipps waren hilfreich! Mir persönlich hat die Party sehr viel Spaß gemacht und ich kann mir gut wiederholen, etwas ähnliches bald zu wiederholen! Was haltet ihr von der Idee einer Craft Party?

Alles Liebe,

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