Home Home About Portfolio Outfits DIY Tipps & Tricks Kontakt Links Impressum

Auch wenn ich meine Familie und Freunde sehr vermisse, genoss ich es am letzten Freitag, keine besonderen Wochenendpläne zu haben. So konnte ich mich Hals über Kopf in einige ReFashion-Projekte stürzen, die zum Teil schon eine ganze Weile auf ihre Vollendung warteten…

Den Anfang machte dieses rotbraune Kleid, das ich im November in Erfurt kaufte. Der Schnitt und die Form gefielen mir auf Anhieb, aber irgendwie fehlte das gewisse Etwas. Also entschied ich mich, dem Tierchen, das ich darin erkannte (ob es nun ein Fuchs oder ein Dachs ist, sei mal dahingestellt), ein Gesicht zu geben. Die Augen stickte ich mithilfe des Dreifachstiches meiner Nähmaschine, die Nase applizierte ich mit einem engen Zickzackstich.

Anschließend war dieser einfache schwarze Wollrock – ein perfektes Basicteil für den Winter – an der Reihe, den ich kurz vor meiner Abfahrt nach Schweden bei Peek & Cloppenburg kaufte, der aber ein klein wenig zu kurz war. Also nähte ich ein Stück schwarzen Stoff als falschen Saum an die Kante.

Zuletzt nahm ich einige Änderungen an diesem wunderschönen karierten Kleid vor, das ich vorletzte Woche in einem Secondhandladen hier in Borås fand. Ich kürzte den Rock und die Ärmel und zog in den Ärmelsaum anschließend einen Gummi ein, damit die Ärmel leicht schoppen. Außerdem musste ich alle Knöpfe neu annähen, weil diese teilweise nur noch an einem Faden hingen.

Tipp: Viele Knöpfe anzunähen fällt mir leichter, wenn ich vorher die entsprechende Anzahl Nadeln mit doppelt eingefädeltem Garn und Knoten am Ende vorbereite. Die Garnmenge, die man für einen Knopf braucht, entspricht einer reichlichen Armlänge. Ich komme mit dieser Methode sehr gut zurecht und verliere so beim Annähen weniger schnell die Lust.

Säume bügle ich in der Regel auf die gewünschte Länge um und schlage sie dann unter der Maschine ein zweites Mal ein. Natürlich muss man bei dieser Technik aufpassen, dass sich nichts verschiebt, aber ich persönlich finde diese Technik wesentlich genauer und effektiver.

Ich bin vom Ergebnis meiner kleinen Umarbeitungen sehr begeistert! Das karierte Kleid führte ich am Sonntag mit 2 Strumpfhosen und einem dicken Pulli gleich zum Schlittschuhlaufen aus. Ich hoffe, euch gefallen die Sachen ebenso gut wie mir und sie helfen euch, das Potenzial von Vintage-Kleidung zu erkennen!

Alles Liebe,

Ich muss ja zugeben, dass ich jemand bin, der sich nur schwer von Dingen trennen kann, die vielleicht mal irgendwann bei irgendeinem kreativen Projekt noch von Nutzen sein könnten. Dazu gehören alte Knöpfe, Stoffreste und Borten ebenso wie Secondhand-Kleidungsstücke und Teile von gescheiterten Nähvorhaben. So wartete dieser braune Jersey-Rock jahrelang in irgendeiner Kiste auf seine neue Bestimmung, während das dazugehörige Oberteil des verworfenen Kleides schon lange verschwunden war. Als ich diese Woche dieses ziemlich enge, zu kurze Top (mit tollem Muster) auf unserem kleinen Flohmarkt entdeckte, musste ich sofort an den Rock denken. Und so wurde er nun endlich – gemeinsam mit dem Top und einem alten braunen Ripsband – zu etwas, das ich mit viel Freude tragen werde: zu einem neuen Sommerkleid!

Ich habe zwar schon oft ähnliche Faltenborten im Internet gesehen, diese spezielle Technik habe ich mir aber selber ausgedacht. Ich bin ganz stolz darauf!

Habt ein zauberhaftes Frühlingswochenende!

Erinnert ihr euch noch an diesen Vintage-Rock den ich im März in einem Secondhandladen im Erzgebirge fand? Nun, da die Übergangszeit – von mir liebevoll Sorbst genannt – hier ist, musste er endlich einmal herunter von meinem Umarbeitungsstapel und hinein in meinen Kleiderschrank! Ich habe den Rock von oben gekürzt, die Faltentiefe verändert und einen neuen Bund angenäht (der alte war zu eng). Mit der Passform bin ich jetzt sehr zufrieden - und ich liebe die Farben und das Muster!

Schal - Mrs. Hippie
Brosche – ein Erbstück oder vom Flohmarkt?
Tasche – secondhand von eBay
Shirt – H&M
Cardigan – von einem Kleidertausch
Rock – secondhand gekauft & von mir umgearbeitet
Ballerinas – Bianco

Später treffe ich mich mit meiner Mama in der Stadt – wir wollen uns eine Mode-Ausstellung ansehen, von der ich euch in den nächsten Tagen berichten werde!

Am Wochenende hatten wir ja wundervolles Wetter und da mein Buch nun so gut wie fertig ist (juhu!), blieb auch mal wieder etwas Zeit zum Entspannen… Dazu trug ich dieses entspannte Outfit:

The weather was wonderful last weekend and since my book is almost finished (yay!), there was some much needed time for relaxing… Here’s what I was wearing:

Haarreif, Top - H&M
Rock – von mir umgearbeitet
Ballerinas – Unisa

headpiece, top – H&M
skirt – restyled by me
flats – Unisa

    Bloomy Days 77 Diamonds

    wordpress visitor counter
    Follow on Bloglovin