Lieblingsoutfit: Alte Gemäuer & neue Entdeckungen

Ich liebe es, Lost Places zu erkunden! Sie haben zwar immer auch einen etwas morbiden Charme, aber es ist so spannend, sich zu überlegen, wer dort früher täglich ein und aus gegangen ist und wofür die einzelnen Gebäude genutzt wurden. Diese leerstehende Halle fanden wir vor ein paar Wochen hier in Leipzig – verrückt, dass man so nah an der Stadt ist und es dennoch so einsam und ruhig ist. Und faszinierend, wie schnell sich die Natur ausbreitet, wenn man sie lässt.

Haarreif – selbstgemacht
Rucksack – Gusti
Weste – ein Mitbringsel aus Schweden
Bluse, Rock – secondhand
Gürtel – Karstadt
Strumpfhose – ?
Sneakers – Camper

Ich finde es immer so wunderbar, in der eigenen (Heimat)Stadt Neues zu entdecken, dafür nimmt man sich im Alltag einfach viel zu selten Zeit. Vor einigen Wochen verteilte ich mit meiner derzeitigen Chefin in Leipzig Flyer für eine Veranstaltung und durfte dabei so viele Viertel entdecken, die ich bisher nur oberflächlich kannte – und das als Leipzigerin! Ich glaube aber, dass es vielen so geht, die schon längere Zeit in ein und derselben Stadt wohnen. Die Zugezogenen sind meist besser informiert als die Alteingesessenen.

Habt ihr auch Lust, mal wieder Touristin in eurer eigenen Stadt zu spielen? Ich bin auf jeden Fall dabei und freue mich jederzeit über Leipzig-Geheimtipps!

Alles Liebe,

Kommentare

  1. Silke sagt:

    Tourist in der eigenen Stadt finde ich sehr interessant. Ich komme ja auch auch aus Leipzig. Allerdings bin ich 1994 weggezogen. Seither war ich nur 3-4x zu Besuch. Es hat sich sehr viel verändert. In einigen Stadtteilen habe ich auch für längere Zeit gewohnt. Z. B. in Sellerhausen, Volkmarsdorf, Grünau, Mockau und im Waldstrassenviertel. In Schönefeld kenne ( kannte) ich mich ganz gut aus und auch in Lindenau. Aber ich glaube, jetzt würde ich mich gar nicht mehr zurechtfinden. Jetzt wohne ich in Niedersachsen auf dem Dorf. Da gibt es außer schöner, flacher Landschaft nicht viel zu gucken, aber auch das hat was.
    Viele Grüße

    • Silke sagt:

      Ja, ich wollte ja noch schreiben,dass dein Outfit sehr schön ist.Das Scharz-Weiß Foto gefällt mir am besten. Kennst du Günter Rössler, den Fotografen aus Markleeberg. Irgendwie erinnern mich deine Fotos an seine. Ich meine natürlich nicht die Aktfotos ( seine sind Kunst, kein Schmuddel), sondern die Fotos in den “Modichen Maschen”.
      Viele Grüße von Silke

      • Laura sagt:

        Danke, liebe Silke! Oh, Günter Rösslers Fotos sind wirklich toll! Die Mode- und Aktfotos gleichermaßen. (: Ein riesen Kompliment, dass dich meine/unsere Fotos (die von mir macht meistens Maik und ab und zu ich selbst mit Stativ) an ihn erinnern. (:

        Auf dem Land zu leben klingt auf jeden Fall ebenfalls verlockend. Wie kam dein Wechsel zustande?

        Alles Liebe,
        Laura

        • Silke sagt:

          Die Liebe und die Arbeit waren die Gründe. Aber ich habe es nie bereut.
          Viele Grüße von Silke

  2. Dirk Ilsen-Erdogan sagt:

    Hallo Laura,

    ich finde solche Orte auch sehr interessant.

    Davon haben wir hier im Ruhrgebiet satt und genug, manche davon wurden als Industriedenkmäler aufbereitet, wie zum Beispiel der Landschaftspark Nord in Duisburg, was früher mal ein Hüttenwerk war.

    Aber es gibt hier auch jede Menge verlassene Gebäude oder Bahnhöfe. Faszinierend für alle, die sowas interessiert.

    Ach ja, fast hätte ich das Wichtigste vergessen: Dein Outfit gefällt sehr. Da passt mal wieder alles super zusammen. Kompliment!

    • Laura sagt:

      Danke dir! (:

      Ins Ruhrgebiet wollte ich auch schon ewig mal und mir eben jene Orte ansehen. Das klingt sehr spannend!

      Alles Liebe,
      Laura

  3. Vivien sagt:

    Hört sich wirklich interessant an. Ich kann dir da nur beipflichten, dass sich die Zugezogenen oftmals viel besser auskennen als die Alteingesessenen. Oft ist es sogar so, dass ich nur zum Schlafen nach Hause komme und am nächsten Tag geht es gleich wieder auf Arbeit.
    Vielleicht melde ich mich mal zu einer Stadtführung an. :-)

    Alles Liebe, Vivien

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