Pünktchen ohne Anton.

Ich muss ja zugeben, dass ich jemand bin, der sich nur schwer von Dingen trennen kann, die vielleicht mal irgendwann bei irgendeinem kreativen Projekt noch von Nutzen sein könnten. Dazu gehören alte Knöpfe, Stoffreste und Borten ebenso wie Secondhand-Kleidungsstücke und Teile von gescheiterten Nähvorhaben. So wartete dieser braune Jersey-Rock jahrelang in irgendeiner Kiste auf seine neue Bestimmung, während das dazugehörige Oberteil des verworfenen Kleides schon lange verschwunden war. Als ich diese Woche dieses ziemlich enge, zu kurze Top (mit tollem Muster) auf unserem kleinen Flohmarkt entdeckte, musste ich sofort an den Rock denken. Und so wurde er nun endlich – gemeinsam mit dem Top und einem alten braunen Ripsband – zu etwas, das ich mit viel Freude tragen werde: zu einem neuen Sommerkleid!

Ich habe zwar schon oft ähnliche Faltenborten im Internet gesehen, diese spezielle Technik habe ich mir aber selber ausgedacht. Ich bin ganz stolz darauf!

Habt ein zauberhaftes Frühlingswochenende!

Kommentare

  1. FROLLEINschnieke sagt:

    Sehr schicke „Resteverwertung”!!! Und die Kette ist ja auch toll! Mache hoffentlich heute in einer Woche Flohmarkt, bitte Daumen drücken, dass wir noch einen Tapeziertisch organisiert bekommen. Muss so viel los werden … Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!

  2. Stefanie sagt:

    Eine tolle kleine Geschichte. Ich bin eher die, die die gescheiterten Stücke dann wegwirft. Wenn ich dein Produkt jetzt aber so sehe, sollte ich das in Zukunft wohl eher lassen. Ein supertolles Outfit und wunderschöne Fotos!

  3. Januarkleider sagt:

    Oh, toll. Ich mag solche Refashion-Projekte sehr und freue mich auch immer wieder, wenn irgendwelche Uralt-Sachen plötzlich wieder brauchbar sind, weil sie zu etwas Neuem passen. Deine Ripsbandfalten finde ich übrigens auch sehr schön.
    LG
    Susanne

  4. Gabi sagt:

    Wow, superschick, das Kleid! ♥
    Wäre toll, wenn du mal ein kleines “Falten”-Tutorial posten könntest, denn das sieht schmuck aus!

    Aber die blaue Strumpfhose – o là là, von welchem Planeten bist du denn? ;)

  5. Katinka sagt:

    Das ist dir toll gelungen. Ich find das super, wenn man so alte Teile doch noch mal wiederverwertet. Und die Ripsbandschleifchen sind sehr schön geworden!
    Lg Katinka

  6. Sindy sagt:

    Liebe Laura, das Kleid ist ganz toll geworden. Eine schöne “Resteverwertung” :)
    Ich liebe Deine Outfits. Du hast Deinen eigenen Stil und der ist immer ganz wundervoll. Nur bei diesem Kleid bin ich mal ein bisschen mäkelig und würde sagen, dass es nicht so perfekt zu Dir passt. Aber ich weiß noch nicht, woran es liegt. Mit Jacke richtig toll, ohne, irgendwie nackig. Ach, ich weiß auch nicht ;) Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass Du sonst klassischere Sachen trägst.

    Liebe Grüße, Sindy

    • Laura sagt:

      liebe sindy, ich finde es sehr sehr lustig, dass du meinst, ich trage normalerweise klassische sachen, denn das ist überhaupt nicht, wie ich meinen stil einschätzen würde. ich fühle mich in dem kleid übrigens pudelwohl und habe von all meinen modebewussten kommilitoninen (die auch meinen stil sehr gut kennen) komplimente dazu bekommen. aber es macht nichts, wenn du es nicht so magst! das ist in ordnung. (:

  7. Angela sagt:

    Huhu Laura!

    Der Post ist zwar schon ein paar Tage älter, aber ich probier trotzdem mal, dir hier einen Kommentar zu hinterlassen. Sehr süßes Kleidchen, wie ich finde. Hast du das Band vor dem Festnähen mit Stecknadeln befestigt, dass es dir nicht wegflutscht, oder hast du so schnelle Finger? ;o) Wie ist denn das, wenn man einen nicht dehnbaren Stoff auf Jersey näht, muss man da Jersey-Nadeln benutzen oder kann man mit normaler Nadel nähen? Ich hab mal versucht, Poloshirt-Stoff mit einer Jersey-Nadel zu nähen und bin kläglich gescheitert… Gehst du auf solche Fragen auch in deinem Buch ein? Ich wollte es mir in der Stadtbib (in LE) ausleihen, um mal reinzugucken, aber es ist immer weg. Schade für mich, aber erfreulich für dich. :o)
    Ich bin vor Kurzem auf dein Blog gestoßen, über Frau Liebe, glaub ich, und ich finde viele deiner Ideen ganz toll.

    Eine tolle DIY-Woche wünsche ich dir! Viele Grüße,
    Angela

    • Laura sagt:

      liebe angela,
      danke für deinen kommentar! (: freut mich sehr, dass dir das kleidchen so gut gefällt.
      ich habe das band erstmal flach (nur mit den vertikalen falten) mit nadeln aufgesteckt und dann aufgenäht. anschließend werden von hand die enden zusammengenäht, damit die “schleifchen” entstehen. ein tutorial findest du z.b. hier. eine jerseynadel würde ich auf jeden fall empfehlen, weil sonst die maschen beschädigt werden könnten. ja, ein paar solcher “basics” findest du auch in meinem buch. (: freut mich sehr, dass es in leipzig immer ausgeliehen ist, ein echtes kompliment!

      ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen!

      alles liebe,
      laura

Hinterlasse eine Antwort