DIY: Bärlauch-Pesto

Ich liebe Bärlauch. Er ist köstlich, gesund und das Beste: man bekommt ihn kostenlos im Wald! Wenn man dabei ein paar Kleinigkeiten beachtet – vor allem der Geruch ist einzigartig – können auch Verwechslungen ausgeschlossen werden. Am markanten Geruch erkennt man übrigens auch Fundstellen in der Nähe. Betritt man zur Zeit den Leipziger Auwald, weiß man sofort, dass Bärlauch in der Nähe ist.

Aus dem frisch gepflückten (und gründlich gewaschenen) Bärlauch lässt sich ein köstliches Pesto herstellen. Dafür brauchst du: grob gehackten Bärlauch, geriebenen Parmesan, Cashewkerne und etwas Knoblauch, beides ebenfalls grob gehackt. Statt Cashewkernen kannst du auch Pinienkerne o.ä. verwenden.

Mit einem Zerkleinerer oder Pürierstab werden anschließend nochmal alle Zutaten fein gehackt. Dann vermischst du alles mit Olivenöl, bis das Pesto die gewünschte Konsistenz hat.

Abgefüllt in kleine Gläschen hält sich die Mischung einige Wochen. Gut ist es, wenn man auf das Pesto noch etwas Olivenöl träufelt. Die fertige Mischung schmeckt köstlich zu Nudeln, als Salatdressing oder Brotaufstrich. Guten Appetit!

Übrigens: wer’s einfach mag, sollte auch einmal Brot mit frischem Bärlauch probieren. Superlecker!

Alles Liebe,

Kommentare

  1. Linda in Berlin sagt:

    Oh, Bärlauch! Ich liebe Bärlauch :)

    Aber ich wusste nicht das er so aussah. Ich dachte dass die blätter war kleiner. Dieses Jahr will ich auch Bärlauch sammeln. Wann kann man der sammeln?

    • Laura sagt:

      Liebe Linda,

      die Blätter sind verschiedengroß. Pass’ aber auf, dass die Blätter einzelstehend sind, sonst kannst du ihn leicht verwechseln. Du kannst ihn ab sofort sammeln – am besten, bevor er beginnt zu blühen.

      Alles Liebe,
      Laura

  2. Vanessa sagt:

    Hallo Laura,

    das ist witzig – am kommenden Samstag ziehe ich mit meinem Mann und meiner Freundin los und wir werden Bärlauch sammeln bzw. pflücken!

    Gerade letzten Sonntag haben wir das letzte Glas Bärlauch-Pesto aus dem letzten Frühling aufgegessen!! Jaaa, es war noch gut – hätten wir auch nicht gedacht. Man muss natürlich dran riechen, aber er hat sich echt fast ein Jahr gehalten – in der Anleitung stand auch, dass er (nur) einige Wochen haltbar ist – bei uns stand er im Kühlschrank und hatte, genau wie du beschreibst, oben nochmal Öl draufgetropft bekommen!

    Klasse, dass ihr auch so viel habt!
    Hier wächst er in riesen Flächen im Wald und es gibt tatsächlich richtigen Tourismus! :)

    Lasst ihn Euch schmecken – Bärlauchige Grüße aus dem Münsterland nach Leipzig – Vanessa

  3. Susi sagt:

    Ich liebe den Leipziger Bärlauch <3
    Bärlauch für alle. Aber zum Glück habe ich an meinem neuen Wohnort auch eine Quelle aufgetan und deshalb werde ich das Rezept schnellstmöglich nachkochen!

  4. Susanne sagt:

    Großartig! Ich habe vor 2 Wochen mit meiner Kollegin im Plänterwald (Berlin) Bärlauch gepflückt und 10 Gläser Pesto daraus gemacht. Und da wir häufig Pizza selbst machen, kann ich empfehlen, die Pizzasauce mal durch Bärlauchpesto zu ersetzen! Schmeckt super!

    Und was ich noch kurz erwähnen wollte… Vielen Dank für das schöne Ledertäschchen. Es kam an und die Herzen auf dem Umschlag waren entzückend!

    Lieben Gruß und guten Appetit!

  5. Lars sagt:

    hej Laura!
    Heute bin ich durch den Auenwald am Auensee “geschlichen” und habe Massen von Bärlauch (wahrscheinlich kurz vor der Blüte in den nächsten 14 Tagen) gesehen. Seit genau einem Jahr wohn ich nun in LE und diesmal ist Bärlauchpestopremiere dank Deines einfachen Rezeptes!!! Dankeschön dafür.

Hinterlasse eine Antwort