Anziehen(d) herbstlich – Part 1/3.

So langsam beginnt wieder die Zeit, in der die morgendliche Kleiderwahl nicht gerade ein Vergnügen ist. Beim Blick aus dem Fenster (alles grau) und in den Kleiderschrank (nichts passendes zum Anziehen) überkommt einen schnell der Wunsch, sich geradewegs wieder ins Bett zu legen. An verregneten Herbst- und kalten Wintertagen ist es einfach so viel schwieriger, hübsch und passend gekleidet zu sein als im Sommer. Wenn die bunten Blätter erstmal gefallen sind, fühlt man sich automatisch weniger inspiriert und schnell gelangweilt von seiner Garderobe. Glücklicherweise muss man sich weder komplett neu einkleiden noch jeden Tag Jeans tragen – ich habe ein paar Tipps zusammengestellt, mit denen man besser angezogen durch die kalte Jahreszeit kommt ohne viel Geld auszugeben.

Slowly, that time of the year is arriving when dressing in the morning isn’t a lot of fun. After looking out of the window (everything’s grey) and into the closet (nothing suitable to wear), you might want to go back to bed directly. On rainy Autumn and cold Winter days it’s just so much more difficult to be dressed prettyly and appropriately than it is in Summer. When the colorful leaves have fallen, you automatically feel less inspired and bored by your wardrobe. Luckily, you neither need to buy lots of new clothes nor do you have to wear jeans every day – I collected some tips to get through the cold season in style without spending much money.

Lass dich inspirieren / Get inspired

Bücher, in die man anregende Ausschnitte aus Magazinen und Katalogen klebt, sind eine schöne Idee, aber noch toller finde ich gerade Moodboards: große Pinnwände, die man mit all dem füllt, was einen momentan inspiriert. Ich liebe meine 3 IKEA-Korkboards, an denen ich hübsche Knöpfe und Stoffproben, Bilder und Häkeldeckchen befestigt habe. Auch Notizen oder Skizzen, die man sich zum Beispiel beim Durchblättern von Modezeitschriften macht, können ein Teil des Moodboards sein. Schöne Farbkombinationen, Stoffe oder Schnitte, die du magst – auf deiner Inspirationswand hat alles seinen Platz. Und wenn du morgens keine Idee hast, was du anziehen sollst, oder dir eine Liste schreiben willst, um welche Teile du deinen Kleiderschrank gern erweitern würdest, wirfst du einfach einen Blick darauf.

Scrap books in which you stick inspiring snippets from magazines and catalogues are a nice idea, but at the moment I’m in love with mood boards: big pin boards filled with everything that inspires you lately. I love my 3 IKEA-cork boards that I covered with beautiful buttons and fabric scraps, pictures and doilies. Notes or sketches you make for instance while browsing through fashion mags can also be part of your mood board. Beautiful color combos, fabrics or cuts of garments you like – there’s room for all of those things on your inspiration wall. And when you don’t know what to wear in the morning or you want to make a list what to upgrade your wardrobe with, you can just take a look at it.

Wenn ich mich gerade generell unkreativ fühle, finde ich es immer hilfreich, mir originell gekleidete Menschen anzusehen – egal ob online, in Büchern oder im realen Leben. Meine liebsten Blogs und Streetfashionwebsites, die mich wieder und wieder inspirieren, findet ihr bei den Links. Einige tolle Bücher sind The Cheap Date Guide to Style von Kira Jolliffe und Bay Garnett, Street: The Nylon Book of Global Style und das New York Look Book von Amy Larocca und Jake Chessum. Auch alte Zeitschriften und Bücher von eBay oder Flohmärkten können sehr inspirierend sein. Anregungen bekommt man aber eigentlich überall, wenn man nur die Augen offen hält: ein interessantes Outfit, das man in einem Schaufenster entdeckt, eine tolle Farbkombination, die auf dem Wochenmarkt ins Auge fällt oder eine interessante Zusammenstellung, die man an einer Freundin sieht.

When I feel generally uncreative, I always find it helpful to take a look at originally dressd people – online, in books or in real life. My favourite blogs and street fashion websites that never fail to inspire me can be found here. Some great books are The Cheap Date Guide to Style by Kira Jolliffe and Bay Garnett, Street: The Nylon Book of Global Style and the New York Look Book by Amy Larocca and Jake Chessum. Old magazines and books found on eBay or flea markets can also be very inspiring. But actually, you can get ideas everywhere when you keep your eyes open: an interesting outfit spotted in a shop window, a great color combination you see on the weekly market or something great a friend is wearing.

Farbinspiration: Gewürze auf dem Wochenmarkt / Colour inspiration: spices on the weekly market

Kommentare

  1. Rowena sagt:

    Hehe, das ist seltsam, denn bei mir ist es genaus andersrum. Im Herbst fällt es mir viel leichter, das richtige zum Anziehen zu finden. Strumpfhosen mit Röcken und Zwiebellook – das liebe ich so sehr!

  2. laura sagt:

    wenn der herbst noch schön und angenehm warm ist, fällt mir das anziehen auch leichter als im hochsommer. aber sobald es dann richtig kalt und ekelig ist, verfällt man schnell in einen jeans-pulli-trott, finde ich. aber wie auch immer: man kann ja die oben genannten methoden immer dann verwenden, wenn man sich nicht so kreativ fühlt – also nicht nur im herbst/winter. (:

  3. Wiebke sagt:

    Was für eine schöne Idee. Ich bin gespannt auf die nächsten beiden Teile. Und in Gedanken schon auf dem Weg zu IKEA, um ein Korkboard zu besorgen.

    Lieblingsblog. Echt jetzt. ♥ (Oh Gott, ich poste ASCII-Herzen in Blog-Kommentaren …)

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