Outfit: Ein selbstgestricktes Stirnband im Frühling

Freust du dich auch so sehr über die Oster-Feiertage? Für mich kommen die freien Tage genau zur rechten Zeit. Nach all dem Input und der Inspiration der letzten Wochen möchte ich zur Ruhe kommen und Zeit mit meinen liebsten Menschen, aber auch ganz allein mit meinen Projekten verbringen. Ich freue mich so sehr darauf!

Jahr für Jahr bin ich erstaunt darüber, wie viel Energie mir der Frühling gibt. Nach dem ersten sonnigen Tag bin ich immer ganz euphorisiert, möchte meine Wohnung umräumen, den Kleiderschrank aussortieren und neue Ideen umsetzen. Und natürlich ganz viel draußen sein! Der Schnee-Einbruch nach dem ersten sonnigen Wochenende war dieses Jahr eine ziemliche Enttäuschung. Zum Glück war ich mit meinem selbstgestrickten Stirnband in frühlingshaftem Crémeweiß gut gegen die Kälte gewappnet.

Stirnband im Patent-Muster – selbstgestrickt, Schnitt aus dem Buch Stirnbänder stricken*, Mohair-Wolle von Stoff & Stil
Kette – Flamingocat
Schal – vom Weihnachtsmarkt am Connewitzer Kreuz
Mantel, Kimono-Cardigan – selbstgenäht
T-Shirt – Spreadshirt*
Stoffhose – Asos
Booties – secondhand via Kleiderkreisel

Ich liiiiebe die Kombination aus Patentmuster und Mohairwolle bei diesem Stirnband! Bevor ich mir ihr Buch* kaufte, folgte ich Paula_m bereits einige Zeit bei Instagram. So einige der Stirnbänder aus dem Buch stehen noch auf meiner To-Knit-List! Diesen Winter habe ich mein Lieblingsstirnband in Rostorange verloren und muss unbedingt für Ersatz sorgen. Und ein neutrales graues Stirnband wäre ebenfalls fein… Aber jetzt widme ich mich glaube ich erstmal ein paar frühlingshafteren Projekten!

Hoffen wir mal, dass ich den Wollmantel bald gegen ein leichteres Jäckchen und das Stirnband gegen ein locker ins Haar gebundenes Tuch tauschen kann! Worauf freust du dich besonders, wenn es endlich wärmer wird?

Deine

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Wie du als Selbständige die Balance hältst – Tipps für Körper & Seele

Wenn man sich selbständig macht, beschäftigt man sich mit vielen Themen: Was muss ich bei der Buchführung beachten? Wo muss ich mich überall anmelden? Wie schreibe ich eine Rechnung? Was dabei oft auf der Strecke bleibt: dass nicht nur dein Wissen über das deutsche Steuerrecht wachsen muss, sondern vor allem dein Wissen über dich selbst als treibende Kraft in deinem Unternehmen.


Foto: Annabelle Sagt

MEINE PERSÖNLICHE GESCHICHTE

Wie die meisten Gründer beschäftigte auch ich mich zunächst mit den „dringlichen“ Themen, ohne mich selbst, meinen persönlichen Antrieb und meinen Umgang mit Stress besser kennenzulernen. Im zweiten Geschäftsjahr musste ich feststellen, dass das ein Fehler war.

Ich war an meiner Belastungsgrenze, konnte nicht mehr abschalten und war – und das, obwohl es geschäftlich gut lief – sehr, sehr unglücklich. Eine (heute) witzige Anekdote: als mein Mann einen Tag frei hatte, standen wir um 6 auf und fuhren ins Atelier, weil er mir helfen musste, ein Kleid für die Anprobe am selben Tag zu heften (ja, er kann nähen!). In solchen Momenten sieht man, was für einen wunderbaren Menschen man an seiner Seite hat. Gleichzeitig muss man sich aber auch eingestehen, dass es so nicht weitergehen kann.

In diesem Jahr bin ich in mein viertes Geschäftsjahr gestartet und insgesamt super zufrieden. Ich fühle mich ausgeglichen und glücklich und bin sehr dankbar für jeden einzelnen wundervollen Auftrag, anstatt mich davon gehetzt zu fühlen. Ich bin mir ganz sicher, dass auch einige von euch gerade zu kämpfen haben und dachte mir, ich schreibe selbst einfach mal den Beitrag, für den ich vor zwei Jahren sehr, sehr dankbar gewesen wäre.


Foto: Annabelle Sagt

HALLO, LEBEN! DA BIST DU JA WIEDER.

1. Es gibt immer etwas zu tun

Seit drei Jahren habe ich zu jeder Zeit mindestens einen Punkt auf meiner To-Do-Liste. Darunter sind dringliche Punkte, aber auch Dinge, die ich gerne „irgendwann einmal“ in die Tat umsetzen würde. Mir hat die Erkenntnis gut getan, dass es immer etwas zu tun gibt – ich aber deshalb trotzdem nicht ständig unter Strom stehen darf und möchte. Mir persönlich hat es geholfen, für mich klare Zeiten zu definieren, zu denen ich arbeite und zu denen ich frei habe.

Auch wenn ich es nicht immer schaffe: meistens versuche ich, in meiner Freizeit streng mit mir zu sein und sich wiederholende Gedanken an die Arbeit sanft, aber bestimmt beiseite zu schieben. Wenn sich ein paar Abend- oder Wochenendschichten dennoch nicht vermeiden lassen, verwöhne ich mich danach wie ein kleines Kind: mit einem Frisörbesuch, einer Massage oder einfach ein wenig Trödeln auf dem Arbeitsweg. Zeig dir selbst Liebe, Aufmerksamkeit und Dank für deine Arbeit.

2. Hol dir Hilfe

Für mich persönlich war die wichtigste Erkenntnis: ich schaffe es nicht allein, ich muss mir Unterstützung holen. In meinem Fall bedeutete das, eine Schneiderin einzustellen, die mich seither tatkräftig bei der Fertigung unserer Brautkleider unterstützt. Schon eine 20-Stunden-Stelle kann hier einen großen Unterschied machen – oder beispielsweise das Abgeben von Aufgaben an den Steuerberater. Wenn du Gründerin bist, gibt es sogar Fördermöglichkeiten für neue Mitarbeiter.

Als Alphaweibchen fiel mir die Entscheidung, einen Teil meiner Aufgaben zu delegieren, gar nicht leicht – und als Kontroll-Freak hatte ich natürlich Angst vor dem, was vielleicht kommen mag. Werde ich den Lohn regelmäßig bezahlen können? Wird die Person meine Ansprüche erfüllen? Kurz gesagt: die Entscheidung, meine Mitarbeiterin (und später noch meine Auszubildende) einzustellen, war die beste, die ich in den letzten drei Jahren für mein Unternehmen und mein persönliches Wohlbefinden getroffen habe! Ich habe es keinen einzigen Tag bereut.


Foto: Annabelle Sagt

3. Schaffe dir selbst Rituale

Mir persönlich helfen Rituale, in Balance zu bleiben und mir Zeit für die Dinge zu nehmen, die mir wichtig sind. Dazu gehören feste Zeiten für Sport und Entspannung sowie feste Pausen, aber beispielsweise auch der Mittwoch, an dem unser Laden geschlossen bleibt und ich mich um kreative Aufgaben oder die Umsetzung neuer Kleider kümmern kann – oder auch einfach mal in die Sauna gehe, wenn ich den Samstag zuvor arbeiten war. Außerdem liebe ich es, alleine Mittag essen zu gehen und die kommenden Wochen zu planen, aber setze mir auch Dates mit mir selbst für unliebsame Tätigkeiten wie die Planung der Finanzen.

4. Beschäftige dich mit Sport, Meditation & Achtsamkeit

Für mich ist Yoga genau der Ausgleich, den ich brauche, denn beim Ausüben der Asanas werde ich gezwungen, im Moment zu bleiben und mich auf die aktuelle Position zu konzentrieren. Ebenso geht es mir beim Bouldern: hier sind Grübeleien über die Arbeit gar nicht möglich, weil man so fokussiert bei der Sache sein muss. Es ist aber eigentlich egal, ob du joggen gehst oder täglich eine halbe Stunde auf dem Trampolin springst. Wichtig ist, dass du einen körperlichen Ausgleich zu deinem Alltag findest – und eine Sportart, die du magst und bei der du dranbleibst.

Im vergangenen Jahr habe ich außerdem angefangen, mich mit Meditation zu beschäftigen. Bis ich die App 7Mind entdeckte, wusste ich nie so genau, womit ich anfangen soll. Doch damit fiel mir der Einstieg wirklich leicht, denn 7 Minuten für eine geführte Meditation finde ich jeden Tag, wenn ich möchte. Die Techniken, die man beim Üben der Meditationen lernt, helfen auch, wenn man beispielsweise Probleme beim Einschlafen oder mit wiederkehrenden Grübeleien zu kämpfen hat. Außerdem fand ich die Erkenntnis hilfreich, dass Meditation nicht unbedingt heißen muss, im Schneidersitz auf einem Kissen zu sitzen. An einem stressigen Tag auf Arbeit koche ich mir einen Tee und konzentriere mich einige Minuten lang nur auf das Trinken das Tees. Wie riecht er, wie ist das Gefühl beim Trinken? Das selbe kann man beim Duschen, bei einem Spaziergang oder beim Essen praktizieren.


Foto: Annabelle Sagt

5. Beschäftige dich mit gesunder Ernährung

Was du isst, entscheidet ebenfalls zu einem großen Teil darüber, ob du dich energiegeladen und fröhlich fühlst oder müde und vollgestopft. In ruhigen Zeiten fällt es mir leicht, mich gesund zu ernähren und viel zu trinken. Wenn es stressiger wird, fällt das gerne mal hinten runter. Dann hilft es mir, wenn ich mir Anfang der Woche einen Plan mache, was es jeweils zu essen gibt und dafür einkaufe. Und wenn ich gesunde Zutaten zur Hand habe, die ich im Zweifelsfalle schnell snacken kann: Walnüsse zum Beispiel oder eine Banane, wenn die Zeit doch zu knapp wird für eine ausgiebige Mittagspause. Prinzipiell versuche ich aber immer, mir die Zeit für eine längere Mittagspause zu nehmen und in aller Ruhe etwas zu essen.

6. Verkaufe dich nicht unter Wert

Ihr findet es vielleicht seltsam, dass ich diesen Punkt hier erwähne, wo er doch scheinbar gar nichts mit Körper und Seele zu tun hat. Doch einer der Gründe, warum ich im zweiten Geschäftsjahr kurz vor dem Nervenzusammenbruch stand, war der, dass ich mich unter Wert verkauft hatte. Dadurch hatte ich jede Menge Aufträge, konnte es mir aber eigentlich nicht leisten, jemanden einzustellen, der mir hilft. Realistisch kalkulierte Preise schenken dir letztlich Zeit und kreativen Raum für das, was dir wichtig ist.

In meinem Falle haben mir höhere Preise das Einstellen meiner Mitarbeiterin und meiner Auszubildenden ermöglicht, wodurch ich Zeit für das gewonnen habe, was mir wichtig ist. In diesem Jahr konnten wir in ein größeres Atelier umziehen, das für uns und unsere Kunden einfach viel mehr Komfort bietet. Konzentriere dich auf das, was dich auszeichnet – dann kannst du auch rechtfertigen, warum dein Preis vielleicht höher ist als der eines Konkurrenten.


Foto: Annabelle Sagt

Ich hoffe, meine Tipps und Ideen haben dir weitergeholfen und dich vielleicht ebenfalls inspiriert, neben all den Business-Themen auch dein eigenes Wohlbefinden ganz weit oben auf deine To-Do-Liste zu schreiben. Ich wünsche dir ganz viel Freude bei der Umsetzung!

Deine

#Blickinsfreie: Eine winterliche Auszeit im Vogtland

So glücklich ich auch war (und bin!) über den Umzug meines Brautmoden-Ateliers im neuen Jahr, so sehr zehrte dieser doch auch an meinen und Maiks Kräften. Wir zwei waren eigentlich den kompletten Januar irgendwie krank und sehnten uns nach einer Auszeit im Winter Wonderland.

Und das fanden wir: nur zwei Stunden von Leipzig entfernt, im wunderschönen Oberen Vogtland, hat der Filmemacher René Eckert eine alte Akkordeonfabrik mit viel Arbeit und Liebe zum Detail in ein wunderbares Loft mit dem treffenden Namen Blickinsfreie verwandelt.

Selten haben wir uns in einer Ferienwohnung so schnell Daheim gefühlt wie hier. In dem stilvollen Ambiente und mit den Wäldern des Vogtlandes vor unserem Fenster fiel uns das Abschalten leicht. Kein Stress, kein Zeitdruck – einfach im Hier und Jetzt leben und schauen, was die kommenden Tage bringen. Und sie brachten so einiges!

Denn mit den weitläufigen Wäldern, den Loipen und Pisten in Schöneck und Mühlleiten, dem Musikinstrumentenbauerstädtchen Markneukirchen und dem süßen Klingenthal vor der Haustür hat die Region doch so einiges zu bieten – ohne dass der Urlaub in Sightseeing-Stress ausartet.

Hätte mir als Kind jemand gesagt, wie viel Freude ich als Erwachsene am Langlaufen finden würde, hätte ich ihm wahrscheinlich den Vogel gezeigt. Aber was soll ich sagen? Ich liebe es! Langlaufen ist für mich wie Winterwandern, nur dass man den Hang nicht hinablaufen muss, sondern in feinster Vogtländer-Haltung mit den Skiern hinabsausen kann. Und ein Glühwein-Stopp an einer der vielen Langlauf-Hütten ist im Anschluss natürlich ein Muss!

Nach einem Tag auf der Loipe oder mit dem Snowboard auf der Piste freuten wir uns abends einfach, wieder in unserer kuschelig warmen Ferienwohnung am Ofen zu sitzen, Kreuzworträtsel zu lösen (ja, wir werden alt!), zu lesen, zu spielen und zu kochen. Das Beste war allerdings, mit einer Tasse Tee in der Hand durch die großen Werkstattfenster den Schneesturm draußen zu beobachten.

Nach vier Tagen hieß es dann leider wieder: Abschied nehmen von unserem Zuhause auf Zeit. Aber wenn wir mal wieder eine Auszeit brauchen – vielleicht auch im Sommer – tut es gut zu wissen, dass es solche Orte wie den Blickinsfreie gibt, an denen man wie auf Knopfdruck entspannen kann.

Eure

Das erste 2018er-Outfit & ein selbstgenähter Mantel (aber nicht von mir!)

Na ihr Lieben, wie waren eure ersten Wochen 2018? Ich bin ja total motiviert gestartet, wurde dann aber erstmal von einer fiesen Erkältung und jetzt direkt noch von einem grippalen Infekt aus der Bahn geworfen. Und das, wo ich gerade anfangen wollte, wieder zum Sport zu gehen und mit dem Liebsten raus in die Natur. Nunja, ich will mich nicht beschweren, zumindest kann ich mir so die Zeit für einen Blogpost nehmen und dem tosenden Sturm vor meinem Fenster aus sicherer Entfernung lauschen, während Maik Ingwer kaufen geht.

Die Fotos entstanden vergangene Woche bei einem kleinen Sonntagsspaziergang. Wir stellten wieder einmal fest, wie genial der Blick auf den Uniriesen (ein Leipziger Wahrzeichen) vom Lene-Vogt-Park aus ist. Und wenn man nicht möchte, dass spontan Fußbälle oder Kleinkinder oder Hunde ins Bild hüpfen, dann weicht man eben auf eine der Nebenstraßen aus. Da gibt es dann nur … ähm … fahrende Autos zu beachten.

Jetzt gibt es ein kleines Geständnis: wenn auf Arbeit gerade wenig zu tun ist, die Auszubildende Revers, Pattentaschen und das Einarbeiten eines Futters üben muss… Ich glaube, ihr wisst, was jetzt kommt: dann hat die Chefin am Ende einen neuen Mantel! Und ist sehr glücklich damit. Hihi.

Mütze – Paula_m
Schal, Strickjacke – Erbstücke von meiner lieben Omi
Handschuhe, Strumpfhose – ganz alt von H&M
Mantel – selbstgenäht von meiner lieben Auszubildenden (Schnitt: BurdaStyle)
Tasche – gebraucht von einer Freundin
Kette – Moorea Seal
Pullover – Long Tall Sally
Jeanskleid Cleo – selbstgenäht
Sneakers – Veja

Ich drücke euch die Daumen, dass ihr von sämtlichen fiesen Viren verschont bleibt und den Januar in vollen Zügen genießen könnt. Ich warte ja immer noch auf den Schnee… Bis der kommt, muss ich wieder fit sein. Also, ihr Lieben: kennt jemand richtig gute Hausmittel gegen Gliederschmerzen?

Eure

Neues Jahr, neues Glück: wie geht es weiter mit dem Blog?

Und – einfach so – ist die erste Woche dieses neuen Jahres auch schon wieder rum. Für mich begann das Jahr nach ein paar wunderschönen Tagen in Kopenhagen mit einer fetten Erkältung und viel Ladenumzugstrubel, denn am 20.01. findet unsere Laden-Neueröffnung in Leipzig-Reudnitz statt. Ich freu mich mega, aber so ein Umzug bringt leider neben vielen tollen Dingen gleichzeitig jede Menge Papierkram mit sich… Aber das kennt ihr alle sicher genauso gut wie ich!

Trotzdem wollte ich die erste Januarwoche nicht ungenutzt lassen, um mir neben privaten Zielen und Business-Goals für dieses Jahr auch noch ein paar Gedanken zu machen, wie es mit diesem kleinen Blog weitergehen soll, der im vergangenen Jahr ganz sang- und klanglos 10 Jahre alt geworden ist!

HAPPY CLAPPY 2018!

Dass der Blog auf meiner Prioritätenliste im vergangenen Jahr nicht ganz oben stand, hat man hier leider des öfteren gemerkt, als es mal wieder still wurde. Ich stellte in jedem Fall fest, dass ich es neben meinem Full-Time-Job und vielen Hobbies nicht schaffe, aufwändige DIYs oder Anleitungen speziell für den Blog umzusetzen. Das finde ich persönlich aber auch gar nicht schlimm – ich hoffe, ihr auch nicht? (; Schließlich gibt es bei Pinterest jede Menge solcher Sachen zu entdecken. Stattdessen habe ich im letzten Jahr – zum Beispiel mit meinem Post Hallo Inspiriation, da bist du ja! – wieder verstärkt angefangen, euch in mein tägliches Leben mitzunehmen. Das würde ich 2018 gerne fortsetzen und habe für mich die folgenden drei Hauptthemen definiert, über die ich hier gerne schreiben möchte.

1. Das Leben als Selbständige

Während mich dieses Thema im Alltag täglich beschäftigt und ich auch gerne darüber spreche, hat dieser Aspekt auf dem Blog irgendwie noch keinen großen Raum erhalten. Das soll sich 2018 ändern! Ich möchte gerne öfter mit euch teilen, was mich gerade umtreibt, aber vor allem auch, was ich in den vergangenen 3 Jahren gelernt habe und anderen, die vielleicht gerade erst starten, mitgeben kann. Und ich würde gerne wieder öfter andere Selbständige zu Wort kommen lassen, gerade zu deren Umgang mit Stress oder Druck, zum Selbstmanagement und zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

2. Neue Hobbies & Interessen

Als ich mich vor mittlerweile 3 Jahren mit meinem Brautmodenlabel Schleifenfänger selbständig machte, war das ein toller Schritt, aber am Anfang auch ein wenig seltsam. Denn wenn man sein Hobby zum Beruf macht, hat man kein Hobby mehr! Also fing ich nach und nach an, mich in meiner Freizeit auch mit anderen Dingen zu beschäftigen. Ich mache seit Jahren regelmäßig Yoga, gehe nun seit mehr als einem Jahr regelmäßig bouldern, habe 2017 die Analogfotografie, das Töpfern und Makramee für mich entdeckt und meine Strickkenntnisse vertieft… Alles Dinge, die hier auf dem Blog bisher selten bis nie Erwähnung fanden!

3. Selbstgenähtes & Fair Fashion

Als ich Lisas Post zu ihrer Challenge DIY don’t buy las, dachte ich sofort: das mach‘ ich auch! Aber wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, mag ich es gerade sehr gerne, neue (Fair-Fashion-)Labels und Secondhand-Lieblinge zu entdecken und schaffe es zeitlich einfach nicht, all meine Sachen selberzumachen. Ich möchte allerdings weiterhin sehr bewusst konsumieren (und Neues nähen!) und nur ausgewählten Teilen Zulass zu meinem Kleiderschrank gewähren. Gerne werde ich über meine Fair-Fashion-Journey auf dem Blog berichten. Als große Frau ist das nämlich gar nicht so einfach…

Ihr Süßen, auch wenn ich nicht garantieren kann, mit welcher Regelmäßigkeit hier neue Beiträge kommen, so möchte ich mir doch Mühe geben, euch wieder öfter an meinem Leben und meinen Projekten teilhaben zu lassen. Die Fotos in diesem Post stammen übrigens von meinem allerersten Analog-Film seit Jahren und wurden auf einem Adventsausflug nach Weimar aufgenommen… Ich liebe dieses kleine Städtchen so sehr!

Aber zurück zum Kern dieses Posts: ich würde mich riesig freuen, wenn ihr hier auch weiterhin mitlest und vielleicht sogar dann und wann einen Kommentar da lasst, denn das macht mich sehr glücklich! Und natürlich würde ich gerne wissen, was euch besonders interessiert und worüber ihr gerne mehr lesen möchtet.

HAPPY CLAPPY 2018!

Eure