Auf einen Kaffee mit: FlamingoCat

Unter der Kategorie “Auf einen Kaffee mit…” stelle ich euch regelmäßig kreative Menschen aus Leipzig vor, die meinen Weg gekreuzt haben und mir im Gedächtnis geblieben sind. Ganz einfach deshalb, weil ich es wunderbar finde, die kreative Szene meiner Heimatstadt sichtbar zu machen, die Geschichten hinter liebevoll gestalteten Produkten zu hören – und weil ich es mag, wenn Menschen sich gegenseitig unterstützen.

Nachdem ich letztes Mal direkt im Nachbarladen auf meine lieben Gesprächspartnerinnen getroffen bin, erweiterte ich meinen Radius diesmal um ein paar hundert Meter und traf die liebe Alex von FlamingoCat in ihrem schönen Laden in der Kurt-Eisner-Straße 17.

Das Label FlamingoCat gibt es schon seit Oktober 2014. Zum Schmuck kam Alex eher zufällig, denn eigentlich ist sie ausgebildete Zahnärztin, merkte aber schon während des Studiums, dass sie in diesem Beruf nicht glücklich werden würde. Auf Einladung ihres Kumpels Sebastian Helmund von Signuu probierte sie ein wenig mit gelaserten Elementen herum und kreierte einige Schmuckstücke, die im Herbst 2014 auf den Designers’ Open Night Spots gezeigt wurden. In einer Nacht- und Nebelaktion wurden sogar noch Visitenkarten gelasert, weil das Feedback auf Alex’ Schmuck so gut war.

Aber warum eigentlich FlamingoCat? Kurz gesagt: Alex liebt Katzen! Weil ihr aber nur Katze oder Cat beziehungsweise Hannelore, wie der Name ihrer eigenen Katze lautet, nicht genug war, kombinierte sie kurzerhand die eigenwillige Katze mit dem schillernden Flamingo. Der Labelname FlamingoCat war geboren.

Nach dem Designers’ Open-Erlebnis verkaufte Alex mehr und mehr Schmuckstücke über ihren Onlineshop. Im Jahr 2015 setzte sie dann alles auf eine Karte und bezog gemeinsam mit dem Fotografen Robert Strehler den kleinen Laden in der Alten Fleischerei.

Neben den klassischen FlamingoCat-Produkten wie Ohrstecker und Ketten aus Holz und Acryl bietet Alex seit diesem Jahr eine Premium-Kollektion aus Silber und 24-ct vergoldetem Messing an. Außerdem gibt es in diesem Jahr tollen, grafischen Weihnachtsbaumschmuck von FlamingoCat.

Ihr seid passionierte Bastler und wollt lieber selbst aktiv werden? Auch das ist möglich – und zwar bei den Workshops, die man seit diesem Jahr buchen kann. Einfach so mal einen kreativen Nachmittag erleben oder einen Junggesellinnenabschied der anderen Art feiern: geht beides im wunderhübschen FlamingoCat-Ladenatelier in der Leipziger Südvorstadt!

Bei unserem Kaffee-Date (übrigens mit leckerstem Pumpkin Spice Latte und Cupcakes von Marshalls Mum) erzählte mir Alex natürlich auch von ihren Träumen für die Zukunft ihres Labels. Sie kann sich gut vorstellen, auch Home-Accessoires und Deko oder Textilien in ihrem markanten Stil anzubieten. Generell möchte sie sich aber einfach treiben lassen, und schauen, welche spannenden Möglichkeiten sich im Austausch mit anderen ergeben. Im Herbst entstand aus einer solchen Zusammenarbeit beispielsweise die erste FlamingoCat-Modenschau im STIL Conceptstore.

Danke, liebe Alex, für deine Zeit und den Kaffee! Es war schön, einmal hinter die Kulissen zu schauen und noch mehr über dein Label zu erfahren.

Seid ihr nun ebenso verliebt in Alex und ihren tollen Schmuck, wie ich es bin? Dann ab mit euch in den Onlineshop, in die Kurti 17 oder in einen der mittlerweile recht zahlreichen Shops in ganz Deutschland. Mit dem Gutscheincode WELOVEFLAMINGOCAT bekommt ihr 10% Rabatt auf euren Einkauf.

Eure

Es wird weihnachtlich: Selbstgemachter Glühwein

Was gibt es Besseres, als in der Weihnachtszeit mit Freunden und Familie zusammenzusitzen, endlich mal wieder ein Brettspiel zu spielen und einen Punsch oder Glühwein zu schlürfen? Obwohl selbstgemacht bekanntlich immer besser schmeckt, hatte ich Glühwein noch nie selbst zubereitet. Daher entschied ich mich auch für den Glühwein, als ich von thebar.com gebeten wurde, eines ihrer weihnachtlichen Rezepte zu testen.

Was du benötigst:

60 ml Gin
750 ml süßer, fruchtiger Rotwein
1 Orange
2 EL Brauner Zucker
1 Zimtstange
1 Lorbeerblatt
1 Prise Muskatnuss
1 Prise Zimt

Das Rezept ist so einfach! Du schneidest die Orange in Scheiben und gibst sie zusammen mit dem Rotwein, braunem Zucker, einer Zimtstange, einem Lorbeerblatt, einer Prise Muskatnuss und einer Prise Zimtpulver in einen Topf und erwärmst die Mischung unter ständigem Rühren bei geringer Hitze.

Zuletzt fügst du noch den Schuss Gin hinzu und füllst den Glühwein in die Becher. Du kannst diese zusätzlich mit einer Orangenscheibe oder Zimtstangen dekorieren.

Mmmmh, lecker! Ich und meine Mädels haben uns den Glühwein zu unserer alljährlichen Weihnachtsfeier schmecken lassen. Ich fand ihn super, gut gewürzt, nicht zu stark und nicht zu süß. Wenn ich vor Weihnachten noch etwas Zeit habe, würde ich gerne zusätzlich eine Version mit Kürbissirup probieren, quasi “Pumpkin Spice Glühwein”. Das stelle ich mir auch megagut vor!

Ich hoffe, mein Post inspiriert euch ebenfalls, in der Weihnachtszeit mal etwas Neues auszuprobieren und euch Zeit für Dinge zu nehmen, die ihr noch nie gemacht habt. Genießt in jedem Falle die Zeit und lasst euch nicht zu sehr stressen. Zur Not sieht auch ein gekaufter Glühwein in einer hübschen Tasse oder ein gekaufter Keks in einer schönen Schale serviert toll aus!

Eure

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Sponsored Post: Dieser Beitrag entstand im Rahmen einer bezahlten Zusammenarbeit mit The Bar. Die Bilder und Texte stammen zu 100% von mir. Danke an die Partner, die es mir ermöglichen, neue Ideen für den Blog umzusetzen und mit meinen Leserinnen zu teilen.

Geschenkidee zu Weihnachten: Selbstgenähter Rucksack

Seit ich diese Anleitung für einen selbstgenähten Rucksack im vergangenen Jahr veröffentlichte, trudelten viele Fragen bei mir ein – und das ein oder andere Bild von einem fertigen Rucksack, worüber ich mich natürlich riesig freute. Irgendwann entstand die Idee, zu Weihnachten ein kleines Roundup der Rucksäcke zu posten, die meine Leserinnen bisher schon nach meinem Schnitt genäht haben. Das Anschauen der Ergebnisse macht mich so stolz und glücklich und inspiriert euch vielleicht, eure ganz eigene Version nach meiner Anleitung umzusetzen!

Na dann mal los, ich würde sagen, von meinem Rucksack haben wir genug gesehen, dann mal Bühne frei für die Kreationen meiner lieben Leserinnen…

Wie hübsch ist bitte Barbaras Version aus grauem Leinen mit Spitzenborte auf der Klappe und Pünktchen-Details? Perfekt für alle, die es verspielt mögen!

Eva von Knopflochlotte ist unter dem Namen Bilderlotte auch als Fotografin unterwegs. Was wäre das passender als ein Rucksack mit Kameras? Besonders schön finde ich bei diesem Modell die Kupferpaspel am Boden.

Jenny von Tulpentag hat sich für eine Variante entschieden, die meinem Rucksack ähnelt, ihrem Modell jedoch mit Kunstlederboden und Blümchenfutter eine ganz eigene Note verliehen.

Perfekt für Weltenbummler ist die Version von Julia, denn sie wird von einer Weltkarte geziert und ähnelt mit dem Tunnelzug oben einem Seesack. Ebenfalls sehr gelungen!

Marlene entschied sich für eine Version ohne Boden, dafür aber über und über mit Pünktchen bedruckt! Ich mag, wie maritim der Rucksack anmutet – und das, obwohl gar keine klassischen Streifen verwendet wurden.

Sehr hübsch finde ich auch den Rucksack von Sandra, den ein grafisches Muster in Sternenform und ein weinroter Kunstlederbesatz ziert. Für Ordnung im Inneren sorgt eine Reißverschlusstasche.

Auch Tori ließ sich von meinem Modell inspirieren, benutzte jedoch Cord für den Boden und passendes Retro-Muster für das Innenfutter. Mein persönliches Highlight sind die goldenen D-Ringe – so hübsch!

Hach, so schön, diese Vielfalt – und es gäbe noch so viel mehr auszuprobieren! Statt der D-Ringe könnte man KamSnaps oder Steckverschlüsse nehmen, die Träger aus gestreiftem Gurtband fertigen oder einen Boden aus kupferfarbenem Kunstleder fertigen. Ich hoffe, die Modelle oben zeigen euch, dass ihr meine Anleitung in unglaublich viele Richtungen personalisieren könnt.

Fröhliches Nähen!

Eure

Übrigens: Wenn ihr auch einen Rucksack nach meinem Schnitt genäht habt, schickt mir doch bitte ein paar Fotos an seefrausgarn(at)googlemail(punkt)com! Ich werde sie dann hier ergänzen.

Pretty Places: Langeoog im Herbst <3

Ihr Lieben,

ich dachte mir, ich mache mal eine Pause. Nicht mit dem Bloggen, denn ich habe schon so einige Ideen, wie wir’s uns in der Vorweihnachtszeit hier auf dem Blog richtig schön machen können. Nein, ich möchte lediglich die weiteren Roadtrip-Posts ein wenig aufschieben. Ich glaube, die wenigsten von uns möchten in der gemütlichen Zeit bis Weihnachten, in der die Natur sich langsam auf den Winter einstellt und die Blätter von den Bäumen fallen, Fotos vom sommerlichen Kalifornien, von Stränden und Nationalparks und blauem Himmel sehen.

Ich möchte diese Bilder (und ein kleines Video!) auf jeden Fall mit euch teilen, habe mir aber überlegt, bis Januar damit zu warten. Denn in der grauen Zeit nach Weihnachten kann die eine oder andere Aufmunterung in Form von sonnigen Urlaubsfotos, die vielleicht Vorfreude auf den eigenen Urlaub wecken, nicht schaden…

Wenn ihr also nichts dagegen habt, reisen wir heute mal auf die herbstliche Insel Langeoog, wo Maik und ich das lange Wochenende rund um den Tag der deutschen Einheit verbrachten. Sehr passend, wenn man es bedenkt, denn vor der Wiedervereinigung wäre für uns als Ostkinder eine Reise an die Nordsee undenkbar gewesen.

Maik schenkte mir das lange Wochenende an der Nordsee zum Geburtstag und ich freute mich riesig darauf, die Erinnerungen aus unseren Flitterwochen wieder aufzufrischen. Und – was soll ich sagen? Die Insel zeigte sich auch dieses Mal von ihrer besten Seite <3

Meine Oma wunderte sich sehr über uns, als sie von unseren Reiseplänen hörte. Aber, liebe Oma, ich kann dir und allen meinen Leserinnen versichern: Langeoog ist auch im Herbst eine wunderbare Idee! Allein die Fährfahrt ist immer ein besonderes Erlebnis, aber es gibt noch so viel mehr zu entdecken.

Man muss gar nicht lange überlegen, was man unternimmt, denn es liegt eigentlich auf der Hand:

♥ eine laaaange Teezeit in einem der vielen urgemütlichen Cafés genießen

♥ dazu den leckersten Kuchen probieren, den man in der Auslage entdecken kann

♥ die Insel per Fahrrad erkunden, vorzugsweise auf einem Tandem

♥ in der Sauna und im Schwimmbad die Seele baumeln lassen

♥ einfach mal im Bett bleiben und ein Buch lesen

♥ bei einem langen Strandspaziergang ordentlich durchpusten lassen

♥ durch die süßen kleinen Läden bummeln und ein paar ganz besondere Souvenirs entdecken

Wir hatten jedenfalls – wie auch schon beim letzten Mal – eine wunderbare Zeit auf der Insel und fühlten uns nach nur drei Tagen vollkommen glücklich und erholt.

Den Ring fand ich übrigens in einem der oben genannten süßen kleinen Läden direkt im Zentrum, in der Inselgoldschmiede & Schmuggelkiste.

Ein Wochenende auf Langeoog wäre natürlich nicht komplett ohne einen Besuch des kleinen, zuckersüßen Standesamtes, bei dem individuell für jedes Brautpaar ein Pflasterstein mit den Initialen in den Gehweg eingelassen wird. Den von Katja und ihrem Mann entdeckten wir leider nicht, ich konnte mir aber nur zu gut vorstellen, wie sie das Standesamt freudestrahlend verließen.

Ich hoffe, mein kleiner Bericht hat euch gefallen und wünsche euch einen wunderbaren Start in diese Woche, an deren Ende schon der erste Advent wartet. Wie verrückt das ist!

Eure