DIY: Kreative Verpackungen für (Geld)Geschenke

Dass ich es liebe, Selbstgemachtes zu verschenken, wissen wahrscheinlich die meisten von euch. Ein wenig ratlos war ich allerdings immer dann, wenn sich jemand nur Geld wünschte oder mehrere Leute zusammenlegten und ein buntes Sammelsurium verschiedener Sachen entstand. Aber nach mehreren runden Geburtstagen und Hochzeiten sind wir langsam richtig geübt darin, auch solche Geschenke kreativ zu verpacken – und passend zu den Beschenkten kleine Welten entstehen zu lassen.

Das erste Geschenk dieser Art entstand dieses Jahr im März zur Hochzeit von Freunden. Die beiden wünschten sich Geld für den Skiurlaub, also erschufen wir eine kleine Winterwelt mit zwei Skifahrern, Schlepplift, Aprés-Ski-Bar – und dem einen oder anderen Scheinchen.

Das selbstgemalte Bild bildete den perfekten Hintergrund für unsere Landschaft. Die restlichen Materialien trugen wir gemeinsam zusammen, das meiste war aber schon vorhanden oder wurde improvisiert. Fixiert wurde alles mit Heißkleber oder doppelseitigem Klebeband.

Auch zum 50. Geburtstag meiner Schwiegermutti ließen wir uns natürlich etwas einfallen, auch wenn es sich hierbei nicht um ein Geldgeschenk handelte. Vielmehr ging es darum, unsere Geschenke – ein Fernglas und ein türkisfarbenes Shirt von mydearlove* – kreativ und zueinander passend zu verpacken.

Da meine Schwiegereltern gern am Meer Urlaub machen und das Fernglas auch dort benutzen möchten, dachten wir bei der Geschenkverpackung an eine griechische Insel. Das Shirt bildete das Meer, außerdem kauften wir bei Idee. kleine Liegestühle, Muscheln, einen Rettungsring, ein Boot und eine Schildkröte. Der Sand stammt von Depot. Die kleine Flaschenpost war zuvor eine Mini-Schnapsflasche.

Mein absoluter Favorit unter allen Geldgeschenken in diesem Jahr ist noch immer Mucki, dessen Bauch wir zur Hochzeit meerschweinverrückter Freunde mit Geld füllten. Ich häkelte das Meerschweinchen freestyle aus Wollresten, füllte es rundherum mit Watte und ließ einen kleinen Schlitz offen, durch den wir es dann mit Münzen befüllten.

Eine Freundin baute außerdem einen Käfig und ein kleines Häuschen für Mucki, in dem wir ihn dann ans Brautpaar überreichten. Die Freude war groß, wie ihr euch vorstellen könnt!

Ich bin gespannt, was ihr zu unseren Geschenkverpackungen sagt! Habt ihr auch schon einmal etwas ähnliches gebastelt?

Eure

Werbung/Sponsoring:
*= Affiliate Link: Wenn ihr auf diesen Link klickt oder etwas darüber kauft, erhalte ich prozentual eine kleine Vergütung.

Meine Lieblingsoutfits: Der Maxirock

Buh, ist es heute herbstlich draußen! Da muss man ja direkt überlegen, welche Outfits man noch einmal tragen kann, bevor der Herbst da ist. Zum Glück machen wir im September eine Woche Urlaub in Griechenland – da werden all meine Sommerfavoriten nochmal zum Einsatz kommen! Dazu gehört definitiv der gepunktete Maxirock von Long Tall Sally*.

Immer, wenn ich in Berlin bin, statte ich dem LTS-Laden in der Marburger Straße einen kurzen Besuch ab. Der wunderhübsche Maxirock aus wunderbar leichter Viskose war gerade im Sale und da ich schon immer einmal einen langen Rock wollte, musste ich einfach zuschlagen! Im August war der Rock mein treuster Begleiter (oder Bekleider) an superheißen Tagen, so auch bei der Geburtstagsfeier meiner Schwiegermutti am Markkleeberger See.

Shirt – H&M, vom Kleidertausch
Rock – Long Tall Sally*
Kette – 24 Colours
Armreif – secondhand
Sandalen – Boden*

Meine Mama sah an diesem Abend auch besonders schick aus und so mussten wir bei Sonnenuntergang natürlich noch ein paar schöne Fotos am See machen. So ein entspannter Sommerabend mit vielen netten Menschen!

Ich hoffe, ihr genießt die letzten sommerlichen Tage und Wochen in vollen Zügen! Ich bin ganz aufgeregt, denn wir starten am Samstag bei einem Triathlon – das ist mein nächstes großes Highlight. Was habt ihr noch für Pläne?

Eure

Werbung/Sponsoring:
*= Affiliate Link: Wenn ihr auf diesen Link klickt oder etwas darüber kauft, erhalte ich prozentual eine kleine Vergütung.

Selbstgemacht: Espadrilles in schwarz-weiß & gelb

Jedes Jahr gegen Mitte August übermannt mich plötzlich die Erkenntnis, dass die warmen Sommertage gezählt sind. Also fange ich an, mit leichter Panik all die Sommerprojekte zu beenden, die noch irgendwo herumliegen – so geschehen mit den schwarz-weißen Espadrilles. Die Sohlen bestelle ich bereits Anfang des Jahres, im Juli kam ich dann endlich dazu, die Grundelemente zu verstürzen und am vergangenen Wochenende nähte ich am See mit letzten Handstichen den Stoff an die Sohlen.

Selbstgemachte Espadrilles sind für euch talentierte Craft-Ladies da draußen wahrscheinlich nun wirklich keine Neuheit mehr – vor allem nach dem großen Contest. Aber ich bin stolz wie Oskar auf meine ersten selbstgemachten Schuhe und daher wollte ich sie euch trotzdem gerne hier präsentieren. Eine ausführliche Anleitung und die Sohlen samt Schnittmuster für die jeweilige Schuhgröße* gibt es von Prym.

Weil ich meine Espadrilles gerne zu vielen verschiedenen Outfits kombinieren wollte, hielt ich sie – außer der gelben Steppung und dem gelben Innenfutter – recht schlicht in schwarz und weiß. Man kann mit den Sohlen jedoch auch richtig verrückte Sachen machen: wunderbar finde ich die Schnürschuhe von Villa ❤ Stoff, die süßen Ballerinas von Mädchenkram, die Retro-Sandalen von Mlle Pfingstspatz, die Sandalen zum Wickeln von Seemannsgarn, aber auch diese Ledersandalen von A Beautiful Mess. Das ruft bereits nach einem weiteren DIY!

Habt ihr euch schonmal Espadrilles genäht? Wie gefallen euch solche selbstgenähten Schuhe?

Eure

Werbung/Sponsoring:
*= Affiliate Link: Wenn ihr auf diesen Link klickt oder etwas darüber kauft, erhalte ich prozentual eine kleine Vergütung.

DIY: Lacktisch verschönern mit Möbelfolie

Ein Großteil meiner derzeitigen Ladeneinrichtung stand vorher in unserer Wohnung. So diente der kleine IKEA-Lacktisch, an dem ich jetzt fast täglich meine Kundinnen berate, vorher bei uns im Wohnzimmer und hatte über die Jahre schon den einen oder anderen Kratzer abbekommen.


Foto links: OUIIUO

Als mich Lisa von Creatisto fragte, ob ich Lust hätte, eine der in Deutschland produzierten Möbelfolien zu testen, wusste ich deshalb recht schnell, was ich bekleben wollte. Passend zu den Tapetenbahnen in meinem Laden entschied ich mich für eine Folie im Holzdesign, die von einem Grafiker sogar noch farblich angepasst wurde, um perfekt in mein Interieur zu passen!

Das Aufkleben gestaltete sich sehr einfach, da die Folie im Maß perfekt auf den Lacktisch abgestimmt war. Der anspruchsvollste Part war das korrekte Anbringen der ersten beiden Ecken – doch auch das war recht problemlos möglich, da sich die Folie leicht wieder lösen und verschieben ließ.

Ich kam mit dieser Vorgehensweise sehr gut klar: Möbelfolie Stück für Stück von der Trägerfolie lösen, dann mit dem Rakel von der bereits klebenden Seite her andrücken. Und das Ergebnis ist einfach perfekt! Keine Blasen und der neu gestaltete Tisch fügt sich ganz wunderbar in meine Ladeneinrichtung ein.

Wer mir auf Instagram folgt, konnte den beklebten Tisch bereits einige Male als Hintergrund entdecken. Die Oberfläche ist einfach perfekt, um darauf kleine Stillleben anzurichten!

Ich hoffe, mein neuer alter Tisch gefällt euch ebenso gut wie mir! (: Beim Wort “Möbelfolie” kamen mir die glänzenden und geprägten Folien der 90er in den Sinn. Nie hätte ich gedacht, dass man damit etwas so Schönes schaffen kann – und bin umso positiver überrascht vom Resultat!

Eure

Werbung/Sponsoring:
Das Material für dieses Projekt wurde mir von der genannten Firma kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Idee, Umsetzung und Texte stammen zu 100% von mir. Danke an die Partner, die es mir ermöglichen, neue Ideen für den Blog umzusetzen und mit meinen Leserinnen zu teilen.