Lieblingsoutfit: Sonntagsspaziergang

Traditionell treffen wir uns am Totensonntag immer mit der Familie, gehen auf den Friedhof und anschließend noch eine Runde durch den Park und dann zum Kaffeetrinken zu Oma und Opa nach Haus. Seit ich klein bin, empfinde ich diesen Tag nicht als trübselig, sondern einfach als bewusste Erinnerung an die Vorfahren, denen man ja so einiges – in jedem Falle aber sein eigenes Leben – zu verdanken hat. Zudem verbringt man so mal wieder ganz bewusst etwas Zeit mit der Familie. Umso besser, wenn an dem Tag so traumhaft schönes Wetter ist wie gestern!

Ich finde es total verrückt, dass ich Ende November noch meine Lederjacke tragen kann ohne zu frieren! Es ist immer noch so warm, aber mit der beginnenden Vorweihnachtszeit wünsche ich mir, dass sich das bald ändert.

Stirnband – c/o Luloveshandmade
Schal – secondhand
Kette – selbstgemacht
Lederjacke – TK Maxx
Fuchspullover – Only
Strumpfhose – H&M
Kleid, Booties – Long Tall Sally*
Rucksack – Gusti Ledertaschen
Uhr – c/o Valmano

Ich wünsche euch einen tollen Start in die Vorweihnachtszeit! Hier entwickeln sich gerade ein paar aufregende Dinge – ich kann es kaum erwarten, euch mehr zu verraten!!

Alles Liebe,

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c/o = Dieses Teil wurde mir von der jeweiligen Firma kostenlos zur Verfügung gestellt. Bei der Auswahl der Partnerfirmen und Kleidungsstücke bzw. Accessoires lasse ich mich zu 100% von meinem eigenen Geschmack leiten und suche mir nur Sachen aus, die ich mir auch selbst gekauft hätte.

DIY: Facettierte Perlen aus Fimo

Beim Auswerten meiner Leserumfrage (danke für die zahlreiche Teilnahme!) musste ich leider feststellen, dass ihr Schmuck-DIYs nicht halb so gerne mögt wie ich. (; Diese Fimo-Kette fertigte ich aber schon vor einer Weile an – und wer weiß, vielleicht kann ich ja einige von euch überzeugen, es doch nochmal mit selbstgemachtem Schmuck zu probieren!? Die facettierten Perlen machen sich nicht nur toll für Ketten, sondern beispielsweise auch für Schlüsselanhänger und in etwas kleinerer Ausführung für Armbänder oder Ohrringe.

Was du brauchst:

Fimo in verschiedenen Farben* // einen Schaschlikspieß // ein altes Messer oder ein Linolschnittset

So geht’s:

Meine Perlen habe ich einfach auf ein Lederband aufgefädelt und dieses mit einem verstellbaren Knoten verschlossen.

Meine neue Kette habe ich schon ein paar Mal als Farbtupfer zu eher eintönigen Outfits getragen. Ich bin total verliebt und freue mich, dass ich solche Perlen nun endlich auch selber machen kann!

Ich wünsche euch allen ein gemütliches Wochenende! Ich werde heute Abend noch etwas nähen, morgen gebe ich dann wieder meinen Kurs an der Volkshochschule und bin abends mit Maik zu einer guten Freundin zum Abendessen eingeladen. Schön entspannt! Habt ihr schon Pläne?

Alles Liebe,

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So war der zweite Fashion Sunday im Horns Erben

Der vergangene Sonntag stand als Fashion Sunday wieder ganz im Zeichen der Mode – und so wurde im Horns Erben gebastelt und geshoppt, gestylt und die schönen Resultate anschließend am Fotostand von OUIIUO geknipst. Steffi und ich betreuten den DIY-Stand und waren begeistert von der Resonanz! Unser Stand wurde von so vielen bastelbegeisterten Mädels und Jungs besucht, die unser Material von Stoffe.de und Idee. superkreativ für ihre selbstgemachten Fascinator, verzierten Haarklemmen, Armbänder und Broschen einsetzten.

Bevor die ersten Gäste kamen, bastelten wir uns natürlich selbst noch passende Accessoires. Auf dem Foto seht ihr Franzi & Steffi, jeweils mit DIY-Fascinator sowie Make-Up und Vintage-Frisur von Stefanie Mellin. Zauberhaft, oder? Die Haarpflegeprodukte wurden uns übrigens von TONI&GUY Hair Meet Wardrobe zur Verfügung gestellt, das Make-Up von NYX Cosmetics.

Im Horns Erben herrschte an diesem Tag eine so angenehme, entspannte Stimmung, die durch das grausige Regenwetter draußen bloß noch besser wurde. Jemand sagte, es sei wie in einem warmen Kuchen und das fand ich eine schöne Umschreibung der Atmosphäre. In der oberen Etage konnte man ebenso entspannt an den Ständen von Mia und Jess (Alabaster Maedchen), Anne (Annabelle sagt), Franzi (Zukkermaedchen), Susann (Audrey, Jackie, Gracie & me) und Martin (Dunkel.Dreckig.Reudnitz) nach neuen Schätzen suchen.

Die glitzernden Accessoires, die an unserem Stand gebastelt wurden, waren ein toller Kontrast zum grauen Wetter draußen und passten daher nicht nur perfekt zum Swing-Motto, sondern sind auch super geeignet für die graue, aber gemütliche Zeit vor Weihnachten. Supersüß fand ich auch die Buchstabenarmbänder.

Liebe Besucherin mit dem fabelhaften Fascinator in allen Farben des Regenbogens, ich hoffe du liest das: du hast im Eifer des Gefechts die Haarspange, die du vorher trugst, liegen lassen. Ich habe sie mitgenommen und verwahre sie so lange, bis du sie bei mir abholst – ansonsten bis zum nächsten Fashion Sunday.

Am Ende mussten wir natürlich auch noch den tollen Fotostand testen und uns mit unseren selbstgemachten Accessoires ablichten lassen. Superschick, liebe Mädels von OUIIUO!

Vielen Dank an alle Sponsoren und die vielen Besucher, die unseren Tag zum Erfolg haben werden lassen! Das Event war wieder großartig und muss im nächsten Jahr dringend wiederholt werden!

Alles Liebe,

Meine Abschlusskollektion!

Seit gestern habe ich meinen Abschluss ganz offiziell in der Tasche und darf mich Bachelor of Arts nennen! Juhu! Nun kann ich euch auch endlich die wundervollen Bilder zeigen, die die liebe Anja Hofmann im Sommer von meinen wunderschönen Models Vanessa und Thekla gemacht hat.

Heutzutage ist die Eheschließung in der Regel eine freiwillige, bewusste Entscheidung und soll somit öffentlich und außeralltäglich als Feier der Liebe begangen werden. Als traditioneller Akt verspricht sie Geborgenheit in Ehe und Familie und stellt somit einen Gegenpol zum immer hektischer werdenden Alltagsleben dar. Nach dem Wegfall von kulturellen und religiösen Zwängen kann die Gestaltung der Hochzeit – und somit auch die Gestaltung der Brautmode – heute so vielfältig sein wie nie zuvor.

Noch immer besteht der Anspruch, den Hochzeitstag zum “schönsten Tag im Leben” werden zu lassen. Wie dieser jedoch aussieht, ist allein dem Brautpaar überlassen. Die Vielfalt an Möglichkeiten spiegelt sich im vorhandenen Angebot leider kaum wieder. Somit hatte ich den Wunsch, eine tragbare Alternative zu konventionellen Brautkleidern aufzuzeigen. Die Frau soll in meinen Modellen festlich wirken, aber ihren persönlichen Stil ausdrücken können. Meine Kollektion wirft somit die Frage auf, wie eine Braut heutzutage auszusehen hat.

In der Kollektion Trau(m)kleid werden Elemente, die typisch für westliche Brautkleider sind, mit asiatisch anmutenden Details kombiniert. Zarte Tüllspitzen treffen auf bestickte Seidenstoffe in leuchtenden Farben. Femininie Modelle, die mithilfe von Gürteln tailliert werden, stehen im Kontrast zu eher körperfernen und geraden Silhouetten, die von Hanbok und Kimono inspiriert sind. Durch die Formen der Körpers und vom Kinderkimono inspirierte Faltungen wird aus 2D-Schnitten Volumen geschaffen, ein Raum zwischen Körper und Kleidungsstück entsteht.

Bei der Beschäftigung mit der Historie der Brautmode erregte besonders das Material Spitze meine Aufmerksamkeit. Am Anfang des Designprozesses stand daher der Wunsch, dieses näher zu erforschen. In Kooperation mit der Firma Dotzauer fiel die Entscheidung, neben Tüll und Organza auch einfarbige Stoffe mit einem firmeneigenen Rosenmuster zu besticken. Die Stickerei erfolgte anhand eigener Vorgaben, um später eine Gestaltung im Einklang mit den Modellen zu ermöglichen. Stark vergrößert findet sich das Muster als Inkrustation auf dem roten Kleid wieder.

Wichtig bei der Kollektionsentwicklung waren mir Modulhaftigkeit und Schichtbarkeit. Dies zeigt sich beispielsweise bei dem weißen Modell, das mit und ohne Unterrock getragen werden kann. Durch die Farbigkeit und die modernen Schnitte sind die meisten Outfits aber auch so über den Hochzeitstag hinaus tragbar und werden erst in Kombination mit Blumenkranz und Strauß zum Brautkleid.

Ich bin so gespannt, was ihr zu meiner Abschlussarbeit sagen werdet! Ich habe so viel Liebe in diese Kollektion gesteckt und all das eingebracht, was ich in zwei Lehrjahren und vier langen Studienjahren gelernt habe. Danke, dass ich meine Aufregung und den Weg zu dieser Arbeit mit euch teilen durfte und ihr mich mit euren lieben Kommentaren immer wieder motiviert habt! Und jetzt lasst uns die imaginären Gläser heben!

Alles Liebe,