DIY: Selbstbemalter Blumentopf mit geometrischem Muster

Vor ein paar Wochen nahm ich mir einen Schuhkarton voller Ausschnitte aus Zeitschriften vor, die sich im Laufe der Jahre angehäuft hatten. Dabei entdeckte ich eine wunderbare Idee aus dem Couch Magazin wieder: ein Terrakottatopf wurde mit einem grafischen Muster individualisiert. Ich suchte seit einiger Zeit eine Idee, um unseren großen grauen Übertopf von IKEA etwas aufzuhübschen. Und da Türkis eine der dominierenden Farben im Wohnzimmer ist, erschien mir eine Bemalung in dieser Farbe perfekt!

Am schwierigsten an diesem Projekt war die Suche nach dem passenden Stift. Der Mattlack-Marker von edding 4000* ist perfekt geeignet, war allerdings in Leipzig nicht in der richtigen Farbe zu bekommen. Also ging ich zu meinem geliebten Graffitiladen Mad Flava auf dem Gelände des Werk 2 und kaufte dort den Molotow 227-HS Marker* in schockblau – perfekt in Farbe und Dicke! Das Bemalen war ein Kinderspiel.

Für den fertig bemalten Topf habe ich schon viele Komplimente bekommen. Er fügt sich super in unser Wohnzimmer ein und ist ein toller Hingucker, ohne zu auffällig zu sein.

Wie ihr seht, hat sich seit der letzten Tour durchs Wohnzimmer schon wieder einiges getan. Ich freue mich schon, euch alle Veränderungen zu präsentieren, aber erstmal muss ein neuer Bücherschrank her.

Ich hoffe, mein kleines DIY hat euch gefallen! Ein solcher Blumentopf wäre auch ein perfektes Geschenk für pflanzenliebende Freunde.

Eure

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So war’s: Wedding Market im Kees’schen Park

Als die Mädels von Kiss & Tell mir von ihrer Idee einer alternativen Hochzeitsmesse im Sommer im Freien erzählten, bei der man den Eindruck einer richtigen Hochzeit bekommen sollte, war ich sofort begeistert. Leider hatte ich im Juni total viel zu tun und ahnte bereits, dass ich meinen Stand nicht mit so viel Liebe würde planen können wie dieses Ereignis verdient hätte.

So entschied ich mich nach einigem Hin- und Herüberlegen schließlich dazu, dieses Jahr nur als Besucherin beim Wedding Market anwesend zu sein. Schön war es dennoch – und im nächsten Jahr gibt es ganz bestimmt auch einen Schleifenfänger-Stand!

Besonders gut gefiel mir die Atmosphäre auf dem Markt. Statt trubelig-anstrengendem Messe-Feeling konnte man entspannt von Stand zu Stand flanieren, einen netten Plausch mit den Ausstellern halten, leckeren Kaffee und Kuchen genießen und sich von Fotografin Leo am OUIIOU-Photobooth ablichten lassen, was Maik und ich direkt taten.

Auch die Live-Musik von Neo Kaliske und Jim Jupiter trug wunderbar zur sommerlich-leichten Festivalstimmung des Wedding Market bei.

Übrigens: ein paar meiner liebsten Neu- beziehungsweise Wiederentdeckungen waren SusaMi mit ihren Workshops für einen individuellen Junggesellinnenabschied, das Brautstyling mit Naturkosmetik von Grün geschminkt und die tollen Fliegen von Mädchen Schmidt.

Leider verpasst habe ich das Live-Styled Shoot, organisiert von Festlicher sowie mit Blumen von Saltoflorale und Mode von Samtkind und de Scale. Ganz süß fand ich aber auch dieses Setting von Die Verheirater, das zeigen sollte, wie eine freie Trauung vor Ort im Kees’schen Park oder anderswo im Freien aussehen kann.

Alles in allem ein zauberhafter Tag, der durch das gute Wetter noch gekrönt wurde. Vielen Dank an Kiss & Tell für die Organisation!

Eure

Lieblingsoutfit: Ab aufs Feld

Der vergangene Sonntag war einer von der guten Sorte. Wir besuchten den tollen, von Kiss & Tell organisierten Wedding Market im Kees’schen Park (in diesem Jahr leider noch ohne Beteiligung von Schleifenfänger) und fuhren anschließend mit den Rädern eine Runde um den Cospudener See. Außerdem bestiegen wir den Aussichtsturm Bistumshöhe.

In Anbetracht dieser Umstände ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass meine Haare schon etwas zerzaust aussahen, als wir diese wunderschöne Location fanden. Aber ich möchte schon seit Jahren Outfitfotos auf einer Wiese mit Heuballen machen und so konnten wir diese Gelegenheit natürlich nicht ungenutzt lassen! Nun denn, hier kommt: mein Sonntagsoutfit.

Die letzte Woche fühlte sich eher herbstlich als sommerlich an und so führte ich meine braunen Schnürstiefeletten von Kleiderkreisel noch ein wenig aus. In Kombination mit orange und gelb mutet auch das Outfit eher herbstlich an, aber ich mag es – zusammen mit den Heuballen kommt da schon ein wenig Erntedank-Stimmung auf. Und für kurze Hosen und leichte Blüschen und Kleider bleibt sicher auch noch genügend Zeit. Die führe ich nämlich spätestens in unserem Griechenland-Urlaub im September täglich aus. Spätestens!

Blumenkranz – selbstgemacht (Soll ich hierzu mal ein DIY machen oder wissen mittlerweile alle, wie man diese Kränze macht?)
Schal – aus Dresden
Bluse, Top – H&M
Kette – 24 Colours
Lederjacke – TK Maxx
Rock – Modcloth
Strumpfhose – Primark (Ohweh, ich schäme mich! Zwei Strumpfhosen waren jedoch das Einzige, das ich jemals dort kaufte.)
Stiefeletten – secondhand via Kleiderkreisel

Außer einem Frühstück mit den Schwiegereltern haben wir für dieses Wochenende noch gar keine Pläne – auch mal schön. Vielleicht fahren wir ja statt mit den Fahrrädern dieses Mal mit dem Kanu zum See. Außerdem bin ich gerade dabei, unser Wohnzimmer ein wenig umzudekorieren und freue mich auf ein paar entspannte Stunden auf dem Balkon. Und ihr so?

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende, ihr Lieben! Und wenn ihr irgendwo Heuballen entdeckt, macht ein paar schöne Fotos.

Eure

Pretty Places: Wunderhübsches Lissabon (& Tipps!)

Vorletzte Woche verbrachte ich mit drei Freundinnen vier tolle Tage in Lissabon. Ich war mir sicher, dass ich diese Stadt mögen würde, aber ich wusste noch nicht, wie sehr – oh, wunderhübsches Lisboa! So viele großartige Ausblicke und kleine Läden und leckeres Essen und nette Menschen! Mitgebracht habe ich ein paar Tipps für alle, die ebenfalls eine Reise in die portugiesische Hauptstadt planen.

Wild Walkers: Free Walking Tour

Von Free Walking Tours, also von Einheimischen geführten, kostenlosen Stadtführungen, bei denen am Ende einfach jeder Gast so viel spendet wie er mag, hatte ich schon öfters gehört. Die Tour der Wild Walkers übertraf jedoch alle Erwartungen! Guide Hugo hatte nicht nur einen großartigen Humor, sondern gab auch die allerbesten Insider-Tipps – und warnte vor Touristenfallen. Am besten gleich am ersten Tag teilnehmen.

Wann & Wo? Start täglich 10:30 am Rossio (der Platz mit dem Wellenmuster)

Festa de Santo António

Als wir unserer Reise buchten, wussten wir nicht einmal, dass in dieser Zeit der liebste Volksheilige der Lisboetas und somit das größte Straßenfest des ganzen Jahres gefeiert wird. Davon lasen wir erst im Reiseführer – aber auch die zahlreichen bunten Dekorationen in den Straßen waren nicht zu übersehen. So stürzten wir uns am Abend des 12. Juni ins bunte Treiben, tranken Sangria, aßen Sardinen vom Grill und ließen uns vom bunten Treiben in den Straßen mitreißen.

Wann & Wo? am Abend des 12. & am 13. Juni, vor allem im Stadtteil Alfama

Sintra

Sintra, ein wunderhübsches Städtchen in den Bergen, gehört zum Unesco-Weltkulturerbe und ist mit dem Zug gerade mal 40 Minuten von Lissabon entfernt. Die Paläste haben zum Teil gesalzene Eintrittspreise, wir entschieden uns daher, nur den Palácio Nacional de Pena samt umfangreichem Park zu besichtigen, auch der Quinta da Regaleira soll aber sehr sehenswert sein. Übrigens: zum Palácio de Pena schlängelt sich ein hübscher kleiner Wanderweg hinauf, der so viel attraktiver ist als die vielbefahrene Straße. Er führt durch den Parque da Liberdade, dann ein Stück nach links und wieder auf einer kleinen Gasse nach rechts, schließlich vorbei am Castelo de Mouros direkt zum Palácio.

Wo? Sintra ist vom zentralen Bahnhof Rossio mit dem Zug bequem zu erreichen

Vintage Shop: Ás de Espadas

Diesen süßen kleinen Secondhandladen findet man, wenn man den Bahnhof Rossio am Seiteneingang verlässt und ein Stück den Berg hinauf weitergeht. Hier gibt es schöne Vintage-Kleider und Accessoires. Die Sachen sind nicht ganz billig, aber die Preise lassen sich verhandeln. Ich kaufte mir eine Latzhose, schnitt die Beine ab und führte sie abends zur Festa de Santo António aus. Nur so knackig hatte ich sie gar nicht in Erinnerung. Na, sei’s drum!

Wo? Calçada do Carmo 42

Design & Handgemachtes

Der Flohmarkt Feira da Ladra am Campo de Santa Clara konnte mich nicht wirklich überzeugen. Umso mehr jedoch die vielen kleinen süßen Lädchen, die am Rande des Flohmarktes liegen. Wer individuelle Souvenirs sucht, ist hier richtig.

Wo? Campo de Santa Clara

Loja Das Conservas

Die typischen Sardinenbüchsen gibt es hier in jedem Souvenirladen. Doch besonders beeindruckt war ich von den bunten Wänden voller Dosen in wunderschönen Designs in diesem hübschen Laden. Auf jeden Fall einen Besuch wert – und wenn es nur für ein paar hübsche Fotos ist!

Wo? Rua do Arsenal 130

Belém

Am schnellsten kommt man in diesen etwas abgelegenen Stadtteil mit dem Zug (4 Minuten von der Station Cais do Sodré). Von hier hat man einen wunderbaren Blick auf die Ponte 25 de Abril und die markante Christusstatue. Außerdem gibt’s bei Pastéis de Belém die besten Puddingküchlein der Stadt. Anstatt der hektischen Massenabfertigung im Inneren der Bäckerei empfiehlt es sich, die Küchlein und einen Galão (Milchkaffee) mit in den Park zu nehmen.

Wo? Bahnhof Belém, die Bäckerei ist in der Rua Belém 84-92

Mercado da Ribeira

Einer meiner absoluten Lieblingsorte war die Markthalle Mercado da Ribeira. Hier kann man sich an den zahlreichen Essensständen durch wunderbare Leckereien kosten und an großen Tischen in der Mitte essen – sofern man einen Sitzplatz ergattern kann. Klassiker der Stadt wie die Eisdiele Santini oder der Souvenirladen A Vida Portuguesa haben hier kleinere Ableger. Unbedingt anschauen!

Wo? Avenida 24 de Julho 50

Designmuseum MUDE

Dieses tolle Museum mit freiem Eintritt befindet sich in einer ehemaligen Bank zwischen den Plätzen Rossio und Praça do Comércio. Teils vor rohem Beton, teils im ursprünglichen Ambiente (Schließfächer und Tresorräume im Keller!) werden hier Designklassiker des 20. und 21. Jahrhunderts präsentiert. Sehr sehenswert!

Wo? Rua Augusta 24

Vegetarisches Restaurant Jardim das Cerejas

Essen kann man überall in Lissabon sehr gut (mein Tipp: keine Angst vor einem etwas “rustikalen” Ambiente haben, die Speisen sind meist umso besser), aber wenn einem der Sinn mal nach vegetarischer Kost anstatt von Fisch und Meeresfrüchten steht, empfiehlt sich dieses vegetarische Restaurant in Chiado. Mittags gibt es hier ein köstliches indisch-portugiesisches Buffet zum Sattessen für 7,50€.

Wo? Calçada Sacramento 36

Straßenbahnlinie 28

Meine Theorie: Wer nicht einmal mit der gelben Straßenbahn durch die engen Gassen gezuckelt ist, war nicht wirklich in Lissabon! Die Fahrt war rasanter als gedacht und manchmal wundert man sich schon, wie die Bahn die steilen Straßen hinaufkommt. Für uns war die Straßenbahnfahrt ein toller Abschluss einer tollen Reise. Ein kleiner Tipp: Fahrkarte vor Fahrtantritt in der Metro mit Geld aufladen, sonst bezahlt man beim Einstieg das Doppelte.

Wo? Die Bahn fährt vom Praça do Martim Moniz zum Campo de Ourique und zurück – es empfiehlt sich, an einer der Endhaltestellen einzusteigen

Und sonst so? Einfach genießen!

Lissabon ist so eine tolle Stadt und das meiste von ihrem Flair lässt sich erleben, wenn man sich auch einfach treiben lässt. Esst Pastéis bis ihr nicht mehr könnt, streift durch die kleinen Gassen von Alfama, genießt abends den Ausblick von einem der zahlreichen Miradouros, entspannt am Tejo-Ufer, geht zu einem Fado-Konzert oder fotografiert all die wunderhübschen Azulejos-Fliesen an den Häuserwänden. Ihr werdet es mögen!

Eure