Lieblingsoutfit: Down by the river

Mit dem Stricken ist das bei mir so eine Sache. Ich liebe es, aber manchmal gelange ich beim Stricken an einen schwierigen Punkt und dann liegt das Strickstück erstmal mehrere Jahre in meinem Strickkorb herum, bis ich es fertig stelle. Die senfgelbe Strickjacke fing ich im Herbst 2013 an – am vergangenen Sonntag habe ich sie endlich vollendet. Am Montag machten wir uns also nach Feierabend auf den Weg zum Fluss, um die wunderbare Abendstimmung – und die neue Strickjacke – einzufangen.

Strickjacke – von mir gestrickt, Anleitung aus diesem Buch*
Kette – selbstgemacht
gestreiftes Kleid – H&M
Jeggings – Long Tall Sally
Ballerinas – Vagabond

Ich liebe das Muster der Strickjacke SO sehr! Die Passe oben wird von Blättern und einem Mix aus Lochmuster und Noppen geziert. Zu dem natürlichen Wollgarn (Soft Merino 50g von Wolle Rödel in gelb) fand ich die rustikalen Holzknöpfe sehr passend. Ich liebe die Strickjacke jetzt schon, sie war diese Woche so gut wie jeden Tag mein treuer Frühlingsbegleiter.

Ich sende euch viele liebe Grüße aus Leipzig und wünsche euch jetzt schonmal ein schönes verlängertes Wochenende! Ich muss nur noch heute arbeiten. (:

Alles Liebe,

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So war’s: Virtuelle Anprobe bei #QVCziehtan

Früher konnte ich Stunden damit verbringen, auf irgendwelchen japanischen Websites Anziehpüppchen zu stylen bis sie aussahen wie Familienmitglieder oder mein kleines “Alter Ego”. Auch meine Sims waren davor nicht sicher und wurden in regelmäßigen Abständen mit frisch heruntergeladener Kleidung versorgt. Vor kurzem erinnerte ich mich daran, als ich auf dem Tablet eine App installierte, mit der man verschiedene Frisuren und Make-Ups ausprobieren konnte und ebenso viel Spaß damit hatte wie früher.


2007: Virtuelle Anprobe 1.0

Vor ein paar Wochen lud der Shopping-TV-Sender QVC mich ein, beim vorletzten Stopp der “Click & Chic”-Tour in Leipzig die virtuelle Anprobe auszuprobieren. An einem Freitagabend machte ich mich schließlich auf den Weg zu den Höfen am Brühl, wo bereits eine riesige Kabine mit zwei Anprobeflächen auf potenzielle Kunden wartete. Nach einer kurzen Einführung konnte die Anprobe direkt beginnen und ich klickte mich selbst durch Röcke, Hosen, Oberteile und Kleider.


2015: Virtuelle Anprobe 2.0

Die Anprobe machte mir riesig Spaß und man konnte dadurch sehr gut abschätzen, welche Sachen einem überhaupt stehen würden und was untereinander gut kombinierbar wäre. Auch die Proportionen ließen sich grob beurteilen. Eine Technik, bei der man direkt ausgemessen wird und so zu 100% einschätzen kann, ob das Kleidungsstück wirklich passt, ist jedoch zur Zeit noch Zukunftsmusik. Auf einer Kleiderstange konnte man im Anschluss einige Sachen nochmal “in echt” begutachten. Dabei fiel mir auf, dass vor allem die großgemusterten Teile bei der virtuellen Darstellung schlecht weggekommen waren und in Wirklichkeit viel schöner wirkten.

Ein weiteres Manko: Durch die Shopping-Aktionen bei QVC waren viele der Sachen, die mir bei der Anprobe gefallen hatten, in der Zwischenzeit leider bereits vergriffen.

Fazit: Für mich war die Aktion eher ein Werbe-Gag und ein lustiger Zeitvertreib als eine wirkliche Alternative zur echten Anprobe. Man bekam zwar ein gutes erstes Bild davon, wie die Sachen wirken könnten, aber Passform und Tragegefühl gehören eben auch dazu. Dennoch hatte ich meinen Spaß und sagte sogar zu Maik, dass ich gern so eine virtuelle Ankleide daheim hätte. :D

Was mich interessieren würde: Habt ihr schon einmal etwas Ähnliches ausprobiert? Was haltet ihr von der Idee? Und generell: seid ihr eher virtuelle (Online)-Shopper oder müsst ihr die Sachen anfassen und in aller Ruhe anprobieren?

Alles Liebe,

Lieblingsoutfit: Osterspaziergang

Ich bin mir nicht sicher, ob ich das hier schon einmal erwähnt habe, aber das meiste, was ich über Fotografie (und Webdesign und WordPress und so viel andere Dinge) weiß, habe ich von meinem großen Bruder gelernt. Gäbe es einen Brudertag, er hätte auf jeden Fall eine ebenso lange Dankesrede verdient wie meine liebe Mama am vergangenen Sonntag.

Aber zum Thema: mein Bruder hat zu Ostern ein paar wunderbare Bilder gemacht, die jedoch wegen eines kaputten Computers eine Weile auf ihre Veröffentlichung warten mussten. Besser spät als nie kommen hier nun aber die Fotos von unserem Osterspaziergang. Viele Dank dafür, lieber Marcus!

Haarschleife – ein Geschenk von meiner lieben Freundin Theresa
Schal – von meiner Mama gestrickt
gestreiftes Kleid – H&M
Strickkleid – selbstgemacht
Cardigan – Cynthia Rowley via TK Maxx
Mantel – secondhand
Treggings – Long Tall Sally
Stiefel – Duo Boots

Ich finde es verrückt, wie schnell es jetzt warm geworden ist! Diese Bilder sind gerade mal einen guten Monat alt, aber es kommt mir vor, als hätte ich seit Ewigkeiten keinen Mantel mehr angehabt – zum Glück. Sie sind aber für mich eine tolle Erinnerung an einen schönen Tag mit der Familie. Und außerdem wollte ich euch zeigen, dass ich mein selbstgestricktes Kleid tatsächlich ab und zu trage. Ich glaube, ich werde mich nie von einem selbstgestrickten Kleidungsstück trennen können, es steckt einfach SO VIEL Arbeit darin!

+ Tasche – Jo Totes
Stirnband – luloveshandmade

Ich hoffe, ihr seid nach einem erholsamen Wochenende gestern gut in diese kurze Woche gestartet! Ich muss gleich auf Arbeit, es gibt soooo viel zu tun.

Genießt den Frühling!

Eure

Home Sweet Home: Frühlingsgrüße von unserem Balkon

Ich liebe es, mir nach einem langen Arbeitstag die Hände (im wahrsten Sinne des Wortes) schmutzig zu machen und auf unserem Balkon in der Erde zu wühlen. Trotzdem habe ich nicht gerade das, was man einen “grünen Daumen” nennt. Daher waren die Versuche, die ich bisher mit eigener Aussaat und Anzucht von Pflanzen unternahm, so gut wie nie von Erfolg gekrönt. Ich entschied mich also jahrein, jahraus dafür, fertige Pflanzen zu kaufen. Als ich jedoch vom OBI Frühlingsgruß erfuhr, beschloss ich, es noch einmal selbst mit der Anzucht zu versuchen.

OBI schickte mir einen großen Umschlag voller Saatgut – für Blumen und Zierpflanzen, aber auch für Gemüse und Kräuter. Zuerst sortierte ich die Beutelchen nach Zeit der Aussaat und Bedingungen. Ich begann schließlich damit, unseren neuen Balkonkasten mit Samen für Wild- und Gartenblumen, Buntnessel und Fuchsschwanz zu bestücken. Den Kasten deckte ich mit Klarsichtfolie ab und ließ ihn zunächst einige Tage in der Küche stehen, bevor ich ihn auf den Balkon brachte.

Und siehe da: nach ein paar Tagen waren bereits die ersten kleinen Pflänzchen zu sehen! Ich bin sehr gespannt, wie sie sich weiter entwickeln.

Im Übrigen habe ich zwar die ganze Zeit über den milden Winter geschimpft, mich aber im Frühjahr riesig gefreut, als ich entdeckte, dass so gut wie alle Pflanzen vom letzten Jahr überlebt hatten – und das ohne besonere Schutzmaßnahmen. Die Erdbeeren haben sogar schon etliche Blüten.

Auch unsere neuen Pflanzgefäße von Elho (Vertical Garden*) füllte ich mit Erde und säte auf den einzelnen Etagen Blumen, Gemüse und Kräuter aus. Ich bin gespannt, ob auch hier bald die ersten Pflänzchen zu sehen sein werden! Vielleicht werde ich das Gemüse für einen leichten Gewächshaus-Effekt noch mit abgeschnittenen PET-Flaschen versehen so wie Anja.

Für die OBI-Aktion nominieren würde ich gerne zwei wunderbare Bloggerinnen, deren grüner Daumen mich immer wieder überrascht: Anja und Lu. Ach – noch etwas: keinen Balkon zu haben sollte euch nicht davon abhalten, eure eigenen Pflänzchen großzuziehen. Livera zeigt, wie Urban Gardening auch ohne Balkon funktioniert.

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende! Steckt die Hände in die Erde und entspannt schön!

Eure

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